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Ein neues Unternehmen, das nach einigen Monaten an Labortests nun ein vollständiges Prozesspaket erstellen möchte – ist es nicht etwas unrealistisch, zu glauben, dass ein oder zwei Mitarbeiter mit einigen Jahren Erfahrung in der Konstruktion allein in der Lage sind, dieses Prozesspaket zu entwickeln?
Der Schlüssel liegt darin, was hergestellt werden soll. Auch bei uns wird zunächst eine Pilotanlage gebaut, bevor mit der Serienproduktion begonnen wird. Dabei werden alle Prozessleitungen, Ventile sowie die elektrischen Komponenten dem Hersteller überlassen, der sie herstellt. Wir produzieren wässrige und ölige Klebstoffe mit Druckempfindlichkeit.
Es ist nicht unmöglich, aber schwierig. Es gibt zu viel zu erledigen: Grundkonstruktion, Gerätedesign, Rohrleitungsdesign, Prozessdesign, Elektrodesign, Sicherheitsanlagen-Design, Umweltschutzanlagen-Design, Anordnung der Rohrverbindungen, Einrichtung für Laboruntersuchungen, Lageranlage usw.
Das hängt vom Prozesspaket ab. Einige reif und einfache Verfahren kann auch eine einzelne Person durchführen. Wie damals der Prozess, Wasser in Öl umzuwandeln – dieser wurde allein von Wang Hongcheng durchgeführt, und er betrog dabei viele Menschen. Aber wenn man ein Prozesspaket für Ethylenherstellung, Raffinerie oder Gasifizierung entwickeln will, reichen sicherlich ein oder zwei Personen nicht aus – selbst zwanzig Personen könnten dazu nicht ausreichen.
Es handelt sich dabei nicht um einen Unsinn – entscheidend ist vielmehr, ob diese eine oder zwei Personen wirklich fähig sind. Zudem spielen die Schwierigkeit des Projekts selbst sowie die erforderliche Zeit eine Rolle
Es kommt auf die Produktionsgröße an: Bei Produkten mit einer jährlichen Produktion von einigen Dutzend bis ein oder zwei Hundert Tonnen können eine oder zwei Personen die Herstellung problemlos übernehmen.