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Wie man Kondenswasser richtig recycelt

2015-09-24View Original

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von hjztbwg am 25.09.2015 um 09:23 bearbeitet. Wie kann Kondenswasser richtig zurückgewonnen werden? Im Dampfsystem kann Kondenswasser auf drei Arten zurückgewonnen werden: a) Durch Schwerkraft – das ist die beste Methode zur Rückgewinnung von Kondenswasser. In diesem System fließt das Kondenswasser durch eine ordnungsgemäße Anordnung der Kondenswasserrohre unter Nutzung der Schwerkraft zurück in den Kessel. Die Kondenswasserrohre sind so konstruiert, dass es keine Höhenunterschiede gibt. Dadurch wird ein Rückdruck auf die Entlüftungsventile vermieden. Um dies zu erreichen, muss zwischen dem Ausgang der Kondenswasseranlage und dem Eingang des Kesseltanks ein Höhenunterschied bestehen. Tatsächlich ist es schwierig, Kondenswasser mithilfe der Schwerkraft zurückzuwinnen, da die Kessel sowie die Verarbeitungseinrichtungen in den meisten Fabriken auf derselben Ebene angeordnet sind. b) Durch Rückgewinnung unter Rückdruck: Bei dieser Methode wird das Kondenswasser mithilfe des Dampfdrucks in den Entlüftungsventilen zurückgewonnen. Die Kondenswasserleitungen werden auf eine Höhe erhoben, die über der des Kesselspeichers liegt. Daher muss der Dampfdruck im Entfeuchtungsventil in der Lage sein, den statischen Druck sowie den Reibungswiderstand in den Rohrleitungen für das Kondenswasser zu überwinden – außerdem auch jeden Rückdruck, der aus dem Wassertank des Kessels kommt. Bei einem kühlen Start ist die Menge an Kondenswasser am höchsten und der Dampfdruck niedrig; es ist daher nicht möglich, das Kondenswasser zurückzuhalten. Dies kann zu Verzögerungen beim Start sowie zum Auftreten eines Wasserhammers führen. Wenn die Dampfanlage über ein Temperaturregelventilsystem verfügt, hängt die Änderung des Dampfdrucks von den Schwankungen der Dampftemperatur ab. Ebenso kann der Dampfdruck das Kondenswasser nicht aus dem Dampfraum entfernen und in die Hauptleitungen für Kondenswasser leiten. Dadurch entsteht Wasseransammlung im Dampfraum, es kommt zu Temperaturunterschieden, thermischen Belastungen sowie möglicherweise zu Wasserschlägen und Schäden. Dadurch sinken die Effizienz und Qualität des Prozesses. c) Durch die Verwendung von Pumpen zur Rückgewinnung von Kondenswasser kann die Rückgewinnung des Kondenswassers auf ähnliche Weise wie durch Schwerkraft erfolgen. Das Kondenswasser wird durch die Schwerkraft in einen Sammelbehälter geleitet, der mit der Atmosphäre verbunden ist. Dort leitet eine Rückführpumpe das Kondenswasser zurück in den Dampfkesselraum. Die Wahl der Pumpe ist sehr wichtig. Zentrifugalkraftpumpen eignen sich nicht für diesen Zweck – bei solchen Pumpen wird das Wasser durch die Rotation des Pumpenrotors angesaugt. Dadurch sinkt der Druck des Kondenswassers. Wenn der Antrieb stillsteht, erreicht der Druck seinen niedrigsten Wert. Bei einer Temperatur des Kondenswassers von 100 °C und einem Atmosphärendruck führt diese Drucksenkung dazu, dass ein Teil des Kondenswassers nicht mehr flüssig bleibt (je niedriger der Druck, desto niedriger auch die Sättigungstemperatur). Die überschüssige Energie sorgt dafür, dass ein Teil des Kondenswassers wieder zu Dampf wird. Wenn der Druck wieder steigt, platzen die Dampfluftblasen und das flüssige Kondenswasser trifft mit hoher Geschwindigkeit auf die Pumpenkomponenten. Das führt zu Korrosion der Lager und zum Verschleiß des Pumpenmotors. Um dieses Problem zu vermeiden, kann man entweder die Förderhöhe der Pumpe erhöhen oder die Temperatur des Kondenswassers senken. Die Förderhöhe einer Zentrifugalkraftpumpe kann erhöht werden, indem der Kondenswassersammler einige Meter über der Pumpe angeordnet wird. Eine Höhe von mehr als 3 Metern ist normal. So kann das Kondenswasser aus den Verarbeitungsanlagen in den Sammler geleitet werden. Dabei entsteht ein Rückdruck am Ventil, wodurch das Entfernen des Kondenswassers aus dem Dampfraum erschwert wird. Die Temperatur des Kondenswassers kann gesenkt werden, indem ein großer, unisoliierter Kondenswassersammler verwendet wird. Dadurch hat das Wasser genügend Zeit, von unten nach oben zu steigen, sodass die Temperatur auf 80 °C oder darunter sinkt. Dabei geht 30 % der Wärme des Kondenswassers verloren. Für jede Tonne Kondenswasser, die auf diese Weise zurückgewonnen wird, gehen 83.000 KJ an Energie oder 203 Liter Kraftstoff verloren. Die energiesparenden automatischen Kondenswasserrückführpumpen sind speziell dafür konzipiert, Kondenswasser mit einer Temperatur von 100 °C zurückzuholen. Sie nutzen eine Schwimmkörpermechanik zur Antrieb der Pumpe. Dadurch entsteht kein Korrosionsrisiko, da es keine beweglichen Teile gibt. Die Pumpe nutzt Dampf als Antriebskraft – es ist daher kein Strom oder andere mechanische Komponenten erforderlich. Dadurch wird die Installation vereinfacht und eine zuverlässige Funktion über viele Jahre gewährleistet. Wenn das Kondenswasser die Pumpe erreicht, setzt dies den Schwimmkörpermechanismus in Gang, wodurch die Pumpe zu arbeiten beginnt. Die Pumpe reagiert automatisch auf die benötigte Menge an Kondenswasser, um den Schwankungen im Kondenswasservolumen im industriellen Dampfsystem gerecht zu werden.
Reply #22015-10-21
Gutes Zeug, sollte man sich aneignen, ein Like

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