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1. Wie kann man, wenn die Menge und Zusammensetzung der Abgase bekannt sind, die benötigte Menge an Aminkonzentrat berechnen? Zum Beispiel: Wenn die Menge an Abgasen (auf trockener Basis) 10.000 Nm3/Stunde beträgt, die Konzentration von H2S 2 % und die Konzentration von CO2 5 % ist, wie groß muss dann die Menge des mit 30 % konzentrierten MDEA-Lösungsmittels sein, das zirkuliert werden muss? 1. Wie versteht man die Nutzlast einer Aminkonzentratlösung?
Zunächst wird die Säurelast der Lösung anhand von Erfahrungswerten bestimmt (ungefähr 0,1 mol Schwefelwasserstoff plus Kohlendioxid pro Mol Ammoniak). Anschließend wird das Kohlendioxid in den Abgasen zu 40 % gemeinsam aufgenommen. Abgasmenge (auf trockener Basis): 10.000 Nm3/Stunde. Konzentration von H2S: 2 %, Konzentration von CO2: 5 %. Die Gesamtmenge an Säuregasen, die entfernt werden müssen, beträgt etwa 16,7 kmol pro Stunde. Bei einer Konzentration von 30 % in der MDEA-Lösung beträgt die Menge etwa 2,52 kmol. Die benötigte Menge an Lösung pro Stunde liegt somit bei 66 Kubikmetern.
Dies wird in der Praxis hauptsächlich anhand der Lecklinie des Turms oder der Besprüfungsgeschwindigkeit des Füllstoffs berechnet. Aus technischer Sicht liegt der Schwefelwasserstoffgehalt in der am Stickstoff angereicherten Flüssigkeit aus den Schwefeldioxidabgasen in der Regel nicht über 5 g/L. Der Säuregehalt der Aminalösung entspricht dem Verhältnis von Molchenwasserstoff zu Molammoniak.
Soll die Säurelast mit 0,1 berechnet werden? So klein – dann ist meine Kapazität überlastet. Stammt der Wert von 0,1 an Erfahrungspunkten vom Designer oder vom Hersteller des Lösungsmittels?
Sowohl das tatsächliche Betriebsniveau als auch das konzeptionelle Niveau sind diese Werte