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Dieser Beitrag wurde zuletzt von *anpangpang am 2.10.2015 um 22:03 geändert. Bei jedem Treffen der ehemaligen Schulkameraden gibt es unzählige Themen, über die gesprochen werden kann – sowie viele Erinnerungen. In diesen Erinnerungen gibt es Momente des Glücks, der Traurigkeit, der Reue, der Verärgerung – aber auch süße Momente. Aber es gibt immer ein paar Dinge, die uns für immer in Erinnerung bleiben. Ich erinnere mich, als ich in der Schule war, trugen die Leute nicht wie heute meist Markenkleidung. Damals war es etwas Ungewöhnliches, zu formellen Anlässen einen Anzug zu tragen. Um einen ordentlichen Eindruck zu machen, lieh man sich daher Kleidung aus. Glücklicherweise hatten die Mitbewohner in unserem Wohnheim alle ungefähr die gleiche Statur, sodass sie sich gegenseitig etwas leihen konnten. Einmal kam ein ehemaliger Mitbewohner aus unserem Wohnheim zu Besuch – sein Bruder war gekommen, um ihn zu sehen. Er brachte ihm einen Anzug mit. Man kann sich vorstellen, wie neidisch alle waren. Sie dachten, wie schön es wäre, selbst einen Anzug zu haben. Glücklicherweise war unser ehemaliger Mitbewohner sehr großzügig und kannte die Gedanken der anderen. Er sagte sofort, dass jeder von uns diesen Anzug tragen dürfe, wenn er an einer formellen Veranstaltung teilnehmen würde. Wir waren völlig überrascht von dieser Nachricht. Es dauerte eine Weile, bis wir wieder zu Sinnen kamen. Dann begannen wir zu jubeln und uns zu umarmen. Deshalb sind wir alle sehr gerührt. Es ist genau dieses Anzug, der unsere tiefe Freundschaft begründet hat. Auch nach so vielen Jahren sprechen wir jedes Mal, wenn wir uns treffen, über diesen Anzug. Sobald es um Anzüge und alles, was damit zusammenhängt, geht, werden sie sofort sehr gesprächig – auf ihren Gesichtern erscheint ein glückliches Lächeln, als wären sie wieder in jener Zeit. Brüder versammeln sich, tragen Anzüge. Getrennt durch Raum und Zeit, doch die Freundschaft bleibt im Herzen
Ich erinnere mich, als ich an die Universität kam, kaufte meine Mutter Stoff für einen Anzug, den sie für mich nähen ließ. Ich mochte es nicht, diesen Anzug zu tragen – aber es blieb mir nichts anderes übrig. Schließlich war das doch die Geste der Liebe einer älteren Person! In der Schule trägt man Freizeitkleidung – also wird sie nur selten getragen. Im 2. Jahr habe ich entschlossen darauf verzichtet. Manchmal, wenn ich wirklich etwas unbedingt haben wollte, gaben es mir meine Eltern nicht. Wenn sie es mir später dann doch gaben, hatte ich bereits nicht mehr denselben Wunsch oder Bedarf – es schien mir dann auch sinnlos zu sein.
Ihr legt zu viel Wert auf euer Aussehen – an der Universität trägt man nur bei den Vorstellungsgesprächen nach dem Abschluss einen Anzug
Die Beziehung zwischen guten Freunden besteht darin, Dinge zu teilen – einen Beutel Nudeln, eine Heizung – einfach und glücklich