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Oft wird vor Ort direkt die Spannung abgeschaltet, um den Widerstand des gemeinsamen Anschlusses sowie der anderen beiden Anschlüsse eines dreipoligen Wärmewiderstands zu messen. Der gemessene Widerstand von PT100 minus der Widerstand zwischen den anderen beiden Anschlüssen, gemessen mit dem Multimeter, ergibt den tatsächlichen Widerstandswert. Dieser Wert kann anschließend aus Tabellen abgelesen werden oder durch 0,385/Grad geteilt werden – so erhält man die tatsächliche Temperatur am Messpunkt. Dabei wird jedoch der Schaltwiderstand der Leitung des Wärmewiderstands abgezogen. Dieser Ansatz gilt für dreipolige Wärmewiderstände. Wie wird bei vierpoligen Wärmewiderständen vor Ort gemessen? Die Vierleitersmessung wandelt den Widerstandswert in die Spannung an den beiden Enden des Wärmewiderstands um. Ist es bei der Messung mit einem Multimeter vor Ort notwendig, den Widerstand zwischen den Leitungen abzuziehen? (Es scheint tatsächlich so zu sein, dass etwas abgezogen werden muss.) Vor Ort befindet sich ein ABB-Sender mit Dreileitersystem. Daher wird die Wärmewiderstandssensoren PT100 im Dreileitersystem verwendet: Der positive Pol wird direkt mit dem Sender verbunden, die beiden anderen Leiter werden separat mit dem Sender verbunden. Gibt es dadurch bei der Messung Fehler? Und warum wurde vor Ort ein Widerstandswert von etwa 165 Ohm gemessen. Laut dem Tabellenwert sind es etwa 170 Grad, doch der Transmitter zeigt 230 Grad an? Aufgrund der Messergebnisse sowie der Beurteilung des Prozesses mit einem weiteren Set aus Wärmewiderstand und Transmitter desselben Typs am selben Wärmeaustauscher liegt der Wert im Grunde bei etwa 230 Grad. . Warum gibt es einen so großen Fehler (Gegenwiderstand) – liegt das an meiner Messmethode oder woran sonst? Mit dem Transmitter ist wahrscheinlich alles in Ordnung. . (Daten, die innerhalb von HART gelesen werden)
Zu viel Information, haha. Ich hatte einmal den Fall, dass von vier Leitungen auf drei umgestellt wurde – dabei betrug die Abweichung 30 Grad. Das hat mich damals sehr überrascht. Außerdem: 165 Ohm – wenn man von 385 ausgeht, sind es doch auch nicht 170 Grad. Es wird empfohlen, die Verkabelung im Modul so anzupassen, dass sie der des Sensors entspricht – es sollten keine Kabelverbindungen geändert werden
Der einzige Unterschied zwischen Wärmewiderständen im Dreileitersystem und solchen im Vierleitersystem besteht darin, dass bei den Wärmewiderständen im Vierleitersystem von jedem Ende aus zwei Leiter herausführen, während bei denen im Dreileitersystem von einem Ende nur ein Leiter herausführt. Wenn man bei einem Wärmewiderstand im Vierleitersystem einen Leiter entfernt, erhält man einen Wärmewiderstand im Dreileitersystem. Um den Widerstandswert einer Wärmewiderstandsschaltung vor Ort zu messen, muss der Wärmewiderstand von den Anschlusskontakten entfernt werden – es darf nicht im geschlossenen Schaltkreis gemessen werden, da sonst der Widerstand des Schaltkreises mitberücksichtigt werden müsste. Der Leiter des Wärmewiderstands ist sehr kurz, wodurch der Schaltwiderstand äußerst gering ist und im Allgemeinen vernachlässigt werden kann. Wenn der gemessene Widerstand nicht mit dem angezeigten Wert übereinstimmt, sollte zunächst überprüft werden, ob die Messmethode korrekt ist (z. B. ob die Messung innerhalb des Stromkreises durchgeführt wird) sowie ob das Multimeter genau ist. Nach Beseitigung dieser Faktoren kann man davon ausgehen, dass es sich um ein Problem mit der Anzeige handelt. Es wird empfohlen, den Sender oder das Anzeigegerät zu kalibrieren.
Es ist kein Problem, 4 Leitungen mit 3 zu verbinden – man muss einfach eine Leitung unverbindet lassen. Die von Ihnen gemessene Widerstandswert stimmt nicht mit dem Wert überein, der vom Sender angezeigt wird. Wahrscheinlich haben Sie den Widerstandswert direkt gemessen, ohne die Verbindungen zu trennen. :D
Unser Unternehmen produziert ausschließlich Messinstrumente