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Unter welchen Umständen wird die qualitative Bewertung des Grades der Gefahr und des Schadens – also die Analyse der Letalität (CA) – angewandt? Es wäre besser, Beispiele zu geben, danke
Die Fehlerart- und Auswirkungsanalyse (FMEA) ist eine Methode, bei der das System in Teilsysteme oder Komponenten unterteilt wird. Anschließend werden die möglichen Fehlerarten sowie deren Ursachen für jedes Teilsystem oder jede Komponente einzeln analysiert. Zudem werden die Auswirkungen dieser Fehler auf das jeweilige Teilsystem sowie auf das gesamte System betrachtet. Schließlich werden Maßnahmen ergriffen, um solche Fehler zu verhindern oder zu beseitigen. Einige der Fehlerarten, die zu Personenschäden oder erheblichen Sachschäden führen können, werden genauer analysiert, um die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß ihrer tödlichen Auswirkungen zu bestimmen. Dies wird als Tödlichkeitsanalyse (CA) bezeichnet. Die Analyse der Fehlerarten und ihrer Auswirkungen dient dazu, Gefahren qualitativ zu identifizieren, während die Analyse der tödlichen Auswirkungen eine quantitative Bewertung der Fehler mit tödlichen Folgen vornimmt. Die Kombination beider wird als Fehlerart-Einfluss- und Gefährdungsanalyse (FMECA) bezeichnet. (Sicherheitsmanagement-Informationen – www.riskmw.com) Unter einem Defekt versteht man, dass Komponenten, Untersysteme oder das gesamte System während des Betriebs nicht den vom Hersteller vorgegebenen Anforderungen entsprechen. Dadurch können die vorgesehenen Aufgaben nicht erfüllt werden – oder sie werden nur unzureichend erledigt. Die Fehlerart ist der Zustand, in dem sich der Fehler zeigt. Zum Beispiel kann ein defekter Ventil vier Arten von Fehlern aufweisen: Innenleck, Außenleck, nicht öffnen lassen und nicht richtig schließen. Die Analyse der Fehlerarten und ihrer Auswirkungen dient hauptsächlich der sicheren Konzeption des Systems. Es ist allgemein bekannt, dass neue Bauprojekte oder Maschinenanlagen bei einer unzureichenden Planung im Vorfeld Schwachstellen oder Unfallrisiken aufweisen können, wodurch während des Betriebs häufig Störungen oder Unfälle auftreten. Die Analyse der Fehlerarten und ihrer Auswirkungen dient dazu, systematisch die möglichen Fehler in jedem einzelnen Bestandteil zu ermitteln. Dadurch wird eine gründliche und umfassende Identifizierung der Gefahren ermöglicht. Dies liefert eine solide Grundlage für ein sicheres Design und trägt so zur Gewährleistung der Zuverlässigkeit des Systems bei. Dieses Gesetz wird in den USA seit 1957 bei der Konstruktion von Flugzeugen angewandt. Sowohl die NASA als auch das Heer verlangen bei der Ausschreibung von Bauprojekten, dass die Auftragnehmer FMECA-Dokumente vorlegen. Derzeit wird dieses Verfahren in der Atomenergieindustrie sowie in den Bereichen Antriebstechnik, Maschinenbau und Messtechnik weit verbreitet eingesetzt. Schweregrad des Fehlers – qualitative Einstufung
Je nach Schwere der möglichen Folgen des Fehlers (Einflussstärke des Fehlertyps) können folgende qualitative Einstufungen verwendet werden:
(1) Sicher (Stufe 1): Es sind keine Maßnahmen erforderlich.
(2) Kritisch (Stufe 2): Es kann zu geringfügigen Schäden kommen; es müssen Maßnahmen ergriffen werden.
(3) Gefährlich (Stufe 3): Es können Personenschäden und Systemstörungen auftreten; sofortige Maßnahmen sind notwendig.
(4) Verheerend (Stufe 4): Es können katastrophale Folgen eintreten; der Fehler muss umgehend beseitigt werden.
Die Analyse der Letalität ist ziemlich einseitig und wird heutzutage kaum verwendet. Der Hauptgrund dafür ist, dass menschliche Faktoren nicht berücksichtigt werden können
Unter welchen Umständen wird die qualitative Bewertung des Grades der Gefahr und des Schadens – also die Analyse der Letalität (CA) – angewandt? Es wäre besser, Beispiele zu geben, danke. Wenn die Gefährdungsanalyse (die CA-Methode, eine Art Wahrscheinlichkeitsberechnung) in dieser Methode verwendet wird, nennt man sie die Analyse der Auswirkungen der Fehlertypen und der Gefährdung – abgekürzt FMECA. Es kann die Wahrscheinlichkeit festlegen, dass bei jedem Komponenten im System ein Fehler auftritt, und die Auswirkungen des Fehlers quantitativ beschreiben. Der Vorteil dieses Ansatzes ist die einfache Schreibweise, der Nachteil hingegen ist das Fehlen von Logik – es fällt schwer, die Auswirkungen zwischen den einzelnen Elementen zu analysieren. Zudem wird die Analyse schwierig, wenn gleichzeitig mehr als zwei Elemente ausfallen.
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