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Was ist der Verschmelzungsgrad einer Naht? Wann ist es notwendig, das Fusionssverhältnis zu kontrollieren?
1. Im Schweißbereich bezeichnet das Schmelzverhältnis den Prozentsatz des Volumens des geschmolzenen Grundmaterials am Gesamtmetall der Schweißnaht während des Schweißvorgangs. Das Verschmelzungsverhältnis kann auch als das Verhältnis der Querschnittsfläche des geschmolzenen Grundmetalls in dem Schweißband, SB, zur Gesamtquerschnittsfläche des Schweißbands, SA+SB, berechnet werden. Das heißt: Verschmelzungsverhältnis = SB/(SA+SB). 2. Wenn sich die Form der Schneide und des Schmelzbeckens ändert, ändert sich auch das Verhältnis der Verschweißung. Wenn beispielsweise an dem zu verschweißenden Teil eine Schneide angefertigt wird, sinkt das Verhältnis der Verschweißung im Vergleich dazu, wenn keine Schneide angefertigt wird, deutlich. Beim Schweißen von Kohlenstahl, Legierungsstählen und Buntmetallen mittels Bogenstromschweißen wird die chemische Zusammensetzung der Schweißnaht häufig durch Änderung des Schmelzverhältnisses angepasst, um die Anfälligkeit für Schweißrisse zu verringern und die mechanischen Eigenschaften des Schweißmetalls zu verbessern.
Ist ein größerer Fusion-Faktor besser oder ein kleinerer?
Eine zu große Verschmelzungsrate ist nicht gut, eine zu kleine auch nicht. Wenn es zu groß ist, führt das zu einer hohen Wärmeeinbringung und zum Verschwenden von Material. Wenn es zu klein ist, führt das zu unzureichender Leistung. Solange die Leistung in Ordnung ist, kann das Verschmelzungsverhältnis innerhalb eines bestimmten Bereichs liegen.