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Welche Aspekte muss man bei der Verwendung von Harz berücksichtigen?

2015-10-06View Original

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Welche Aspekte muss man bei der Verwendung von Harz berücksichtigen?
Reply #22015-10-06
1. Ionenaustauschharze enthalten einen bestimmten Wassergehalt und sollten daher nicht im Freien gelagert werden. Während des Transports müssen sie feucht gehalten werden, um zu verhindern, dass sie durch Trocknung zerbrechen. Falls das Harz während der Lagerung austrocknet, sollte es zunächst in konzentriertem Salzwasser (10 %) eingeweicht werden, anschließend allmählich verdünnt werden. Es darf nicht direkt ins Wasser gegeben werden, da sonst das Harz stark aufquillt und zerbricht.    2. Bei der Lagerung und Beförderung im Winter sollte die Temperatur zwischen 5–40 °C gehalten werden, um eine Überkühlung oder Überhitzung zu vermeiden, die die Qualität beeinträchtigen könnte. Falls es im Winter keine Isoliertechnik gibt, kann das Harz in Salzwasser gelagert werden; die Konzentration des Salzwassers kann je nach Temperatur angepasst werden.    3. In den industriellen Produkten aus Ionenaustauschharzen sind in der Regel geringe Mengen an Polymeren sowie Monomeren enthalten, die nicht an der Reaktion teilgenommen haben. Zudem sind dort anorganische Verunreinigungen wie Eisen, Blei und Kupfer vorhanden. Wenn das Harz mit Wasser, Säuren, Basen oder anderen Lösungen in Berührung kommt, gelangen diese Stoffe in die Lösung und beeinträchtigen dadurch die Qualität des Wassers. Deshalb muss das neue Harz vor der Verwendung vorbehandelt werden. Zunächst wird das Harz mit Wasser vollständig aufgeblasen. Anschließend können die anorganischen Verunreinigungen (hauptsächlich Eisenverbindungen) mit einer 4–5%igen Salzsäurelösung entfernt werden. Organische Verunreinigungen hingegen können mit einer 2–4%igen Natriumhydroxidlösung beseitigt werden. Es sollte bis zu einem nahezu neutralen Wert gewaschen werden. Wenn es in der pharmazeutischen Herstellung verwendet wird, muss es mit Ethanol behandelt werden.    4. Bei der Verwendung von Harzen muss verhindert werden, dass sie in Berührung mit Metallen wie Eisen oder Kupfer, Ölen, organischen Molekülen, Mikroben sowie starken Oxidationsmitteln kommen. Dadurch soll verhindert werden, dass die Fähigkeit des Harzes zur Ionenauswahl abnimmt – oder sogar ganz verschwindet. Deshalb muss das Harz je nach Situation regelmäßig aktiviert werden. Die Methode der Aktivierung hängt von dem Grad der Verschmutzung ab. Positiv geladene Harze sind besonders anfällig für Verunreinigungen durch Eisen; in solchen Fällen kann man sie in Salzsäure einweichen und anschließend allmählich verdünnen. Negativ geladene Harze sind wiederum anfällig für organische Verunreinigungen; hier kann man sie in einer Mischung aus 10 % NaCl und 2–5 % NaOH einweichen oder spülen. Bei Bedarf kann man sie auch einige Minuten lang in einer 1-%igen Hydrogenperoxidlösung einweichen. Weitere Methoden sind die Abwechselnde Behandlung mit Säuren und Basen, Bleichverfahren, Alkoholbehandlungen sowie verschiedene Desinfektionsmethoden.    5. Vorbehandlung des neuen Resins: Industrielle Produkte aus Ionenaustauschresin enthalten in der Regel geringe Mengen an Oligomeren sowie Monomeren, die nicht an der Reaktion teilgenommen haben. Zudem sind darin anorganische Verunreinigungen wie Eisen, Blei und Kupfer enthalten. Wenn Harz mit Wasser, Säuren, Basen oder anderen Lösungen in Berührung kommt, gelangen diese Stoffe in die Lösung und beeinflussen dadurch die Qualität des Wassers. Daher muss die neue Resin vor der Verwendung vorbehandelt werden. Zunächst wird die Resin mit Wasser aufgebläht. Anschließend können die anwesenden anorganischen Verunreinigungen (hauptsächlich Eisenverbindungen) mit einer 4–5%igen Lösung von Salzsäure entfernt werden. Die organischen Verunreinigungen hingegen können mit einer 2–4%igen Lösung von Natriumhydroxid beseitigt werden. Das Spülen sollte bis zu einem nahezu neutralen Wert fortgesetzt werden.
Reply #32015-10-06
Gelernt!* ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

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