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Wenn der Wasserstoffdruck hoch ist, wird die Bildung von Wasserstoff und Essigsäure gehemmt. Werden die Bakterien, die Wasserstoff und Essigsäure produzieren, in solchen Bedingungen ihre Tätigkeit einstellen – oder werden stattdessen andere Stoffe gebildet? (Zum Beispiel erzeugen Zucker unter Sauerstoffbedingungen Wasser und Kohlendioxid, unter anaeroben Bedingungen hingegen Milchsäure.) Und was ist mit den Zellen zur hydrolytischen Vergärung? Wird die Ansammlung der entstehenden Säuren dort nicht ebenfalls eine Hemmung bewirken? Oder entstehen andere Stoffe, wenn sich die Säure in einer bestimmten Menge ansammelt? Oder anders ausgedrückt: Der Austrittsstrom nimmt zwar Säure mit sich, doch da die Menge an Säure, die der Austrittsstrom transportieren kann, begrenzt ist, entsteht letztendlich ein Gleichgewicht.
Die Menge an Säure, die mit dem abfließenden Wasser mitgeführt wird, ist immer noch recht hoch. Falls es zu einer deutlichen Hemmung kommt, könnte man dann etwas Basen hinzufügen?
Im Allgemeinen hat sich das während des Hydrolyse- und Acidifizierungsprozesses entstehende Säureangebot einen gewissen Einfluss auf die Mikroorganismen. Aber im Wasser gibt es auch etwas, das allgemein als Alkalität bezeichnet wird. Diese kann einen pH-Unterschied, der durch die Ansammlung von Säuren entsteht, ausgleichen. Gleichzeitig trägt die Fließfähigkeit des Wassers die Zerfallsprodukte in das nächste Behandlungssystem. Persönliche Meinung, nur zur Information.