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Der Explosionsgrenzwert von Wasserstoff in der Luft liegt bei 4–74 %. Doch wie lässt sich der Explosionsgrenzwert bestimmen, wenn der Sauerstoffgehalt sinkt? Welche Berechnungsmethoden gibt es dafür? Oder ob es bereits verfügbare Daten gibt.
Auf Seite 46 des im Jahr 1998 veröffentlichten Buches „Sicherheitstechnik in der Petrochemie“ (Mittelstufe) gibt es eine entsprechende Grafik, die Sie sich ansehen können. Außerdem wird in der Ausgabe von 2005 des Buches „Sicherheitstechnik in der Petrochemie“ (Fortgeschrittene Ausgabe) in Tabelle 2-5 angegeben, dass bei Verwendung von Stickstoff als Verdünner ein Explosionsrisiko für Wasserstoff nicht besteht, solange der Sauerstoffsatz unter 5 % liegt.
Hallo, der Threadbetreiber scheint sich in diesem Bereich sehr gut auszukennen! Kann man erfahren, wie hoch der maximale Sauerstoffgehalt unter Stickstoffschutz für Toluol sicher ist? ? »Ich lade gerade das Buch über Sicherheitstechnik in der Chemieindustrie herunter
Die verbesserte Version von 2005 habe ich bereits heruntergeladen. Bei Bedarf kann man sich bei mir melden.
Eigentlich bin ich da nicht spezialisiert, ich habe nur einige entsprechende Bücher. Bei Verdünnung mit Stickstoff beträgt der höchste Sauerstoffgehalt in der Mischung 9,5 %, sofern Toluol nicht entzündet oder explodiert.
Gelernt!* ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !
Eine solche Situation habe ich bereits bei Reaktoren gesehen: Dabei wird Toluol in den Reaktor eingegeben, und es wird ein Analysegerät für den Sauerstoffgehalt eingebaut, um diesen in Echtzeit zu überwachen. Der Sauerstoffgehalt darf 3 % vol nicht überschreiten; bei Überschreitung des Warnwerts wird eine automatische Stickstofffüllung zur Schutzmaßnahme eingeleitet. Für dieses Material gibt es keine besonders klaren Standards; im Allgemeinen darf der Sauerstoffgehalt bei 3 %–5 % vol nicht überschreiten