Thread Content
Der Flockungsmittelbestandteil im Klärbecken der Anlage ist Polyacrylamid, ein organisches Flockungsmittel. Angesichts der eingeschränkten Flockungseffekte aufgrund des einfachen Bestandteils ist unklar, ob es möglich ist, zusätzlich Aluminiumchlorid hinzuzufügen, um die Flockungseffekte zu verbessern. Werden die beiden im Klärbecken gegenseitig beeinflusst, und kann das von Herstellern genutzt werden?
Auch bei mir werden zwei Arzneimittel verwendet, aber nicht gleichzeitig. Ob man sie mischen kann, ist unklar – dazu wäre theoretische Unterstützung nötig. Ich hoffe auf die Hilfe der Meeressportler
Nun, man fügt sie zu unterschiedlichen Zeiten hinzu, um gegenseitige Beeinflussung zu vermeiden. Wenn beide zusammen verwendet werden, wird die Fällwirkung **verbessert**, und es kommt auch zu einer guten Regulierung der Stabilität des Systems. Ich wäre sehr dankbar, wenn Freunde mit Erfahrung im Umgang damit ihre Erfahrungen teilen könnten.
Polyaluminiumchlorid wird in der Regel als Flokkulans zur Reinigung von Rohwasser verwendet, während Acrylamid als Zusatzstoff zum Flokkulieren dient. Beide Stoffe werden auch gemeinsam eingesetzt. Daher kann man sie an allen Stellen im Wasserkreislauf des gesamten Werks verwenden – insbesondere bei dem abgeführten Schmutzwasser. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass nicht zu große Mengen in das Grauwassersystem gelangen, denn dadurch könnte die Wirkung der Dispergiermittel beeinträchtigt werden und es könnten Ablagerungen entstehen, die zu Verkalkungen führen.
Man kann sie gleichzeitig verwenden – die Flockungseffekte sind besser als bei der Verwendung eines einzigen Flockungsmittels. Einige Hersteller nutzen sie bereits; den Namen nenne ich nicht
Auf was beruht die Menge bei der Anwendung – wird auch die Menge des Flockungsmittels herangezogen, oder wird sie separat berechnet? Außerdem wäre es hilfreich, wenn Sie detailliert erläutern könnten, ob die Verwendung abwechselnd oder gleichzeitig erfolgen soll.
Sie dürfen nicht gemischt werden, das wird schon aus ihren Prinzipien klar.
Polyacrylamid (PAM) ist ein wasserlöslicher Hochmolekülpolymer. Aluminiumchlorid ist ein Mittel zur Reinigung von Wasser – es handelt sich dabei um einen anorganischen Hochmolekülkoagulans. Es wird auch als Polyaluminium bezeichnet; die Abkürzung im Englischen ist PAC. Beide Stoffe werden in separaten Behältern aufbewahrt und anschließend mit Dosierpumpen in den Abwasserspeicher eingeführt
Ich sage Ihnen verantwortungsvoll: Man darf sie nicht mischen! Zunächst sollte Aluminiumchloridpolymer zugegeben werden; nachdem dies gut vermischt wurde, folgt anschließend die Zugabe von Polyacrylamid. Der Zeitabstand zwischen der Zugabe der beiden Stoffe beträgt in der Regel 5–10 Minuten – das hängt jedoch von den Ergebnissen der Vorversuche ab