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Bei der Projektplanung werden für die Sicherheitsverriegelungen die elektromagnetischen Ventile der Art „ständig unter Strom“ verwendet. Ist es auch notwendig, für die Prozessverriegelungen (im DCS-System) solche Ventile zu verwenden? Suche nach der üblichen Vorgehensweise in der Ingenieurwissenschaft.
Ich persönlich halte die Prozesssicherheit für sehr wichtig; es ist am besten, auch entsprechend zu wählen.
Die Elektromagneten der Prozesssicherungsschaltungen (eingebunden in das DCS) müssen also nicht dauerhaft unter Spannung sein – es reicht aus, wenn sie während der Produktion ständig bereitstehen! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !
Egal ob ESD oder Prozessbedingungen – in allen Fällen handelt es sich um einen Zustand mit anhaltender Ladung, also um eine Kettenreaktion durch Ausfall der Stromversorgung.
Ich habe gehört, dass Stromausfall-Sperren in Kraftwerken selten sind, während sie bei Chemieanlagen in beiden Formen vorkommen. Meiner Meinung nach ist es besser, die Sperren so zu konzipieren, dass sie bei Stromausfall aktiv werden.
Die Anforderungen an die Sicherheitsverriegelung sind folgende: Unter normalen Bedingungen muss der Elektromagnetventil in einem geladenen Zustand sein – das bedeutet, er bleibt ständig unter Spannung. Doch dies beeinträchtigt die Lebensdauer des Elektromagnetventils. Deshalb sind hohe Anforderungen an die Qualität des Elektromagnetventils notwendig. Wenn es sich nicht um eine Sicherheitsverriegelung handelt, empfehle ich aus Sicht des Schutzes der Elektromagneten, den Betrieb im ständig geladenen Zustand lieber zu vermeiden.
Elektromagnetische Ventile ohne Sicherheitsverriegelung – bei uns funktioniert das so: Wenn das Elektromagnetventil mit Strom versorgt wird, öffnet sich die zugehörige Ventilklappe; Der Elektromagnet verliert den Strom – dadurch schließt sich die zugehörige Ventilklappe. Eine solche Zuordnung ist für alle leicht verständlich. @jiaguoyun
Ist es bei der tatsächlichen Projektplanung möglich, dies umzusetzen – beispielsweise mit Sicherheits- und Prozessschaltungen an einem Reaktor, wobei jeweils zwei Elektromagnetschalter verwendet werden? Könnte das zu gewisser Verwirrung sowie zu Unannehmlichkeiten bei den Ersatzteilen führen?
In jungen Jahren habe ich eine pneumatische Schalthebelventil mit Einwegaktuator entworfen. Aus Gründen der Lebensdauer der Elektromagnete wurde das Ventil so konzipiert, dass es pneumatisch geschlossen wird. Der DCS-Programmcode wurde entsprechend angepasst: Während des normalen Betriebs wird der Elektromagnet nicht mit Strom versorgt, wodurch das Ventil in geöffneter Position bleibt. Erst bei Stillstand oder bei Fehlern wird der Elektromagnet mit Strom versorgt, sodass das Ventil geschlossen wird. Damals war ich auch damit sehr zufrieden. Doch mit der Reifung des Menschen wird klar, dass diese Methode unsicher ist. Erstens kann es bei Stilllegung zur Wartung zu Unfallgefahren kommen, da die Elektromagnetventile dann eingeschaltet sind. Zweitens kann es ebenfalls zu Unfällen kommen, wenn die Elektromagnetventile defekt sind – in diesem Fall funktionieren die Notabschaltmechanismen während der Produktion nicht mehr. Deshalb habe ich den Fehler einige Jahre später korrigiert und nutze dieses Beispiel stets, um die Lehrlinge davor zu warnen, ähnliche Fehler zu machen.
Vielen Dank für den Erfahrungsaustausch. Es gibt ein Problem: Bei zwei Dreieckssolenventilen kann man doch einfach die Luftzufuhr so einstellen, dass sie entweder ständig offen oder ständig geschlossen ist – dadurch wird doch festgelegt, ob das Ventil bei Stromzufuhr geöffnet oder geschlossen bleibt, oder? Die Funktionsweise der Ventile und des DCS zu ändern, ist ziemlich umständlich, oder?
Das ist besser, du solltest selbst urteilen können! Da es sich um keine sichere Interlocksicherung handelt, gibt es unabhängig von der Vorgehensweise keine Sicherheitsprobleme – das müssen Sie klarstellen! Meine Überlegung geht von der technischen Sicht aus: Die Verwendung der normalen, nicht geladenen Variante dient dazu, unnötige Fehlbedienungen zu vermeiden! Was die Ersatzteile angeht, so ist das eine Frage, die zuletzt berücksichtigt wird.
Aus Sicherheitsgründen werden einstufige pneumatische Schalthebelventile verwendet, die in der geschlossenen Position arbeiten. Daher muss das DCS-Programm angepasst werden