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Ich habe nachgesehen – im **Chemikalienverzeichnis 2015** gilt Natriumthiogidrid als gefährliche Substanz. Allerdings wird dort nichts über flüssige Formen erwähnt. Gemäß der Anweisung des Amtes für Sicherheitsaufsicht bezüglich der Veröffentlichung der Richtlinien zur Anwendung des Chemikalienverzeichnisses (Version 2015) – Dokumentnummer AnsbA-Verwaltung III [2015] 80 – gelten als Chemikalien jene Stoffe, deren Hauptbestandteile im Verzeichnis aufgeführt sind. Zudem gelten als Chemikalien auch Mischungen, bei denen das Massen- oder Volumenverhältnis der Hauptbestandteile mindestens 70 % beträgt – mit Ausnahme von Stoffen, die gemäß den festgelegten Kriterien nicht als Chemikalien gelten. Folglich könnte man annehmen, dass 36 % Natriumthiogidrid keine gefährliche Substanz ist. Oder muss dies erst noch geprüft werden?
Ja, und es ist sehr gefährlich. Bei Kontakt mit sauren Stoffen entsteht eine große Menge an Schwefelwasserstoff, was äußerst gefährlich ist.
Ist 36% flüssiges Natriumhydrid eine Mischung? Natriumhydrid sind weiße bis farblose, kubische Kristalle mit dem Geruch von Schwefelwasserstoff. In der Industrie wird es in der Regel als Lösung verwendet – diese Lösung ist dann orange oder gelb gefärbt.
Die größte Gefahr von Natriumhydrid liegt vermutlich in seiner Selbstentzündlichkeit. Auch wenn eine Lösung aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht von selbst entzündlich ist, sollte man dennoch ihre toxischen Gefahren berücksichtigen
Ich denke auch, dass das so sein sollte, aber ich brauche einen Beweis, nicht nur ein Gefühl
Gibt es eine solche Logik? Bitte lesen Sie den gesamten Text N+1 Mal, bis Sie ihn verstanden haben.
IV) Eintragungen im **Verzeichnis der Chemikalien**, bei denen neben Gemischen keine Angaben zur Gehaltsmenge gemacht werden, beziehen sich auf Industrieprodukte oder Chemikalien mit einer höheren Reinheit als Industrieprodukte. Im Falle eines Einsatzes als Pflanzenschutzmittel bezieht sich das auf das Ausgangsmaterial dieser Chemikalien.