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Sehr geehrte Kollegen, was sind die Unterschiede zwischen Wärmedämm- und Kühlmaterialien in Chemieanlagen? Welche Unterschiede gibt es bei der Planung und beim Bau? Auf was muss man achten? Ich bitte um Ihre Expertenmeinung!
Bei Kühlmaterialien darf auf der Oberfläche des Geräts auf keinen Fall Wasser kondensieren.
Wärmedämmmaterialien und Kühlmaterialien sind beide Dämmstoffe! Es gibt keinen Unterschied!
Auch sie sind isolierende Materialien mit sehr niedrigem Wärmeleitwert. Allerdings haben Isoliermaterialien weniger Einschränkungen hinsichtlich der Temperatur, der sie standhalten können, während Dämmmaterialien eine höhere Temperaturbeständigkeit aufweisen
Für Isoliermaterialien werden Stoffe verwendet, die hitzebeständig und nicht brennbar sind – allerdings wasserdicht sind sie nicht. Beispiele hierfür sind Aluminiumsilikate. Für Kühlmaterialien werden Materialien mit Luftblasen im Inneren verwendet; diese müssen keine hohen Brenntemperaturen aushalten und können außerdem wasserdicht sein. Früher wurden Schaumstoffe verwendet, heute wird meist Kühlschaum verwendet.
Es handelt sich um Materialien mit guter Isolierfähigkeit – eines ist hitzebeständig, das andere kältebeständig
Die Kühlkonstruktion ist etwas komplizierter und erfordert die Einrichtung einer Feuchtigkeitsbarriere.
Wärmedämmmaterialien dienen dazu, Wärme zu isolieren und das zu wärmenden Objekt von der Umwelt abzuschotten. Auch bei der Kälteisolierung werden solche Materialien verwendet. Ein einfaches Beispiel: Man kennt sicherlich das sogenannte Schaumstoffmaterial – dieses wird oft in den Holzkisten verwendet, in denen Eis am Stiel verkauft wird. Später wurde dieses Material auch in Gebäuden eingesetzt, um Energie zu sparen. Es hat tatsächlich eine wärmedämmende Wirkung. Allerdings ist es brennbar, weshalb es heutzutage nicht mehr in Gebäuden verwendet wird. Stattdessen werden feuerfeste Materialien wie Steinwolle oder Glaswolle verwendet. Alle diese Wärmedämmmaterialien müssen bestimmte Standards erfüllen – beispielsweise was die Wärmeleitfähigkeit, die Brandfestigkeit sowie den Wärmeverlust angeht. Erst nachdem diese Anforderungen erfüllt sind, dürfen diese Materialien in der Bauindustrie verwendet werden
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wenlong0207 am 12.10.2015 um 22:39 bearbeitet. 1. Es handelt sich dabei um adiabatische Anwendungen. Die Unterschiede sind wie folgt: 1. Die Einsatztemperaturen unterscheiden sich. 2. Die Anforderungen an den Wärmeleitfähigkeitskoeffizienten sind unterschiedlich. 3. Bei der Kälteschutzschicht muss eine Verklebung erfolgen – es dürfen keine Lücken vorhanden sein; bei der Wärmeschutzschicht ist das nicht notwendig. 4. Die Bauverfahren unterscheiden sich. 5. Die verwendeten Materialien sind unterschiedlich
In der Regel bestehen Rohre für niedrige Temperaturen aus Edelstahl. Unter -100 Grad Celsius wird zur Isolierung in der Regel Glasziegellärm verwendet; darüber wird anschließend Bitumen-Glasgewebe aufgetragen. Als Schutzschicht dient außenaluminiumbeschichtetes oder verzinktes Eisenblech.
Je nach Material unterscheiden sich auch die Baupläne und -methoden.