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Sehr geehrte Vorgesetzte und Lehrer, da ich gerade in den Bereich der Abwasserbehandlung eingestiegen bin, kenne ich noch viele Dinge nicht. Ich hätte gerne einige grundlegende Fragen – bitte helfen Sie mir dabei. Erstens: Wie wird der Schlamm, der bei der Verwendung von Luftschwimmanlagen entsteht, in der Regel behandelt? Muss auch die Menge an PAC und PAM, die in diese Anlagen eingegeben werden, durch Versuche in einem Reagenzglas bestimmt werden? Zweitens: Der Mikroporöse Freisetzer ist an den Rohren im Kontaktraum der Luftschwimmanlage angebracht – nicht jedoch im Inneren des Kontaktraums selbst. Hat das dann überhaupt keinen Effekt? ; Zweitens: Gibt es die Möglichkeit, dass die Fe(OH)3-Flocken an der Oberfläche des Sedimentbeckens schweben? Ich habe das durch Elektrokoagulation gewonnene Wasser in einen Becher gefüllt und dort Laugen hinzugefügt. Als der pH-Wert auf etwa 9 eingestellt wurde, stellte sich heraus, dass sich an der Oberfläche eine Schicht aus hellbraunen Flocken befand. Handelt es sich dabei um Fe(OH)3-Flocken? ; Drittens: Können die erfahrenen Kollegen uns bitte beibringen, wie man den aktiven Schlamm in Biokontaktoxidationsbecken kultiviert? Gibt es irgendwelche Bücher zu diesem Thema? Wir behandeln außerdem Abwässer aus der Kosmetikindustrie – kann man dazu den aktiven Schlamm aus Kläranlagen für häusliches Abwasser verwenden? ; Zuletzt: Gibt es gute Methoden, um die Schaumbildung zu beseitigen? Es handelt sich schließlich um Abwasser aus der Kosmetikindustrie, das viele Tenside enthält – überall entstehen also Blasen. Das Besprühen mit Wasser bringt auch nicht viel, man weiß einfach nicht, wie man vorgehen soll. Es gibt zu viele und etwas chaotische Fragen. Ich bitte die erfahrenen Kollegen, mir bei Zeit gerne Antworten zu geben. Vielen Dank an alle!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CoCo070563 am 10.10.2015 um 09:58 bearbeitet. 1. Die Menge an Schwebstoffen kann durch Versuche in einem Reagenzglas bestimmt werden; anschließend wird die Menge entsprechend den Ergebnissen der Testversuche angepasst. 2. Was an der Oberfläche schwebt, sind Wasserstoff-, Sauerstoff- und Eisenerzflocken. 3. Bei der biologischen Kontaktoxidation wird für den aktiven Schlamm eine intermittierende Belüftung mit Wasser verwendet. Entschäumer zur Schaumbekämpfung oder Alkohol eignen sich auch.
Habe ich diesen Beitrag nicht in Water World gepostet? Will der Poster mir helfen? :lol