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Wie kann eine Entlastungsanlage das Problem der Taupunktkorrosion gut lösen? Jetzt werden auch Inhibitoren zugeführt, aber aufgrund des hohen Eisengehalts kommt es zu erheblicher Korrosion der Anlagen.
Korrosion durch Taupunkt bedeutet im Allgemeinen, dass bei der Abkühlung des Prozessgases der Phasenübergangspunkt erreicht wird, wodurch Flüssigkeit entsteht – also ein Taupunkt. Umgekehrt wird der Prozess, bei dem eine flüssige Substanz durch Erhöhung der Temperatur in den gasförmigen Zustand übergeht – also siedet – als Siedepunkt bezeichnet. Bei beiden Zuständen ist die Temperatur gleich; der Unterschied liegt lediglich im Verdampfungswärmeinhalt. In diesem Fall können, wenn im Medium säurehaltige Stoffe vorhanden sind (z. B. Schwefel, Chlor, Stickstoff usw.), diese in der kondensierten Feuchtigkeit anreichern und so Säuren bilden.
Druckentlastungsanlagen sind im Allgemeinen kein Problem bezüglich der Taupunktkorrosion, sondern es handelt sich um Auswirkungen des dreistufigen Vakuumziehens. Insbesondere die Korrosion durch das zweistufige und dreistufige Vakuumziehen ist in der Regel schwer zu kontrollieren. Die meisten Anlagen führen nur eine erste Vakuumbehandlung durch und fügen Korrosionsschutzmittel hinzu, ohne Rücksicht auf die anschließende Korrosionsbekämpfung zu nehmen. Und das gesamte Kondenswasser gelangt in den Öl-Wasser-Trennbehälter, wodurch die Konzentration an Eisenionen im Kondenswasser mal hoch und mal niedrig ist – außerdem wird das Wasser oft schwarz. Gleichzeitig lässt sich Wasser auch leicht emulgieren. Nur die richtige Auswahl an Neutralisierungs- und Korrosionshemmstoffen kann das Problem der Korrosion an der Oberseite des Entlastungsturms lösen.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Wir injizieren derzeit nur Korrosionsinhibitoren vor dem Primärwärmetauscher. Glauben Sie, es wäre effektiver, gleichzeitig Korrosionsinhibitoren vor alle drei Wärmetauscher einzubringen? Kann man das Problem mit unserer aktuellen Herstellungsweise durch das Sieben der Chemikalien lösen? Danke.
Bei der Auswahl der Mittel muss festgestellt werden, welches Korrosionsmittel in dem Rohöl am meisten vorkommt – es muss also eine gezielte Auswahl erfolgen
Hat jedes verschiedene Rohöl unterschiedliche Korrosionsinhibitoren? Wenn der Schwefelgehalt in den Rohstoffen hoch ist, wie kann man dann die Zusammensetzung des Korrosionsschutzmittels anpassen?
Gäbe es doch Inhibitoren gegen Schwefelkorrosion, die speziell gegen diese Art der Korrosion wirken
Wie kann man die Korrosionsinhibitoren an die Schwankungen des Rohöls anpassen?
Wie erkennt man, ob es sich um Schwefelkorrosion oder Chlorkorrosion handelt? Nach dem Schwefelgehalt im Rohöl?