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Unsere Anlage wird zur Aufbereitung von Kokereiwasser nach dem A2O-Verfahren eingesetzt. Der Behälter für die Regulierung des Wassers hat ein Volumen von 1300 m³, der Anox-Behälter 1800 m³ und der Aerob-Behälter 2100 m³. Die Menge des zugeführten Wassers beträgt etwa 35 m³ pro Stunde. Die Werte des Eingangswassers liegen bei etwa 100 mg Ammoniakstickstoff sowie 4000–5000 mg COD. Ist die Leistungsfähigkeit dieses Systems mit den tatsächlichen Anforderungen vereinbar?
Es ist wahrscheinlich schwierig, mit dieser Verfahrenstechnik die aktuellen Umweltausstossstandards für Kokschemieabwässer einzuhalten.
Was ist der Grund für die Beschränkung? Hoffe auf Rat.
Bei der Abwasserbehandlung gibt es Grenzwerte für die Einzugswasserqualität. Die Funktion der Regulierbecken besteht darin, diese Grenzwerte zu regulieren. In der Regel ist hier eine Verdünnung des Wassers notwendig. Indem man die Anforderungen an die Einzugswasserqualität gemäß den Vorgaben der eigenen Abwasserbehandlungsanlage berücksichtigt, kann man abschätzen, ob die Kapazität dieser Becken ausreicht. Es sollte kein Problem sein.
Die Verarbeitungskapazität sollte ausreichen. Angesichts der von Ihnen genannten Beckenkapazität und des Verfahrens dürfte es keine Probleme geben, die Ammoniakkonzentration im gewünschten Bereich zu halten. Es wird jedoch wahrscheinlich schwierig sein, den COD-Wert unter 150 zu bringen. Um die Vorgaben zu erfüllen, sollte der COD-Wert des Einlaufwassers bei 2500–3000 liegen.