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Dieser Beitrag wurde zuletzt von jacques0920 am 2015-10-27 08:23 bearbeitet. Wie wirkt sich ein zu hoher Rückdruck auf das Funktionieren einer normalen Sicherheitsventil aus? Ist es schwierig, abzuspringen, oder springt man oft ab? Und warum ist das so?
Bei herkömmlichen Sicherheitsventilen gilt: Der Öffnungsdruck = Rückdruck + Federkraft. Wenn der Rückdruck zu hoch ist, steigt auch der Öffnungsdruck an
Bei der Konstruktion des Ausgangsrohres der Sicherheitsventile muss berücksichtigt werden, dass der Rückdruck einen bestimmten Wert nicht überschreitet, der der eingestellten Druckgrenze des Sicherheitsventils entspricht. Bei herkömmlichen Federdruck-Sicherheitsventilen darf der Rückdruck 10 % der von dem Sicherheitsventil eingestellten Druckwert nicht überschreiten ; Ausgleichs-Sicherheitsventile (einschließlich Membran-, Kolben- oder Pilottyp), deren Rückdruck 30 % bis 50 % der eingestellten Sicherheitsventilspannung nicht überschreitet. Die genauen Werte finden Sie in den Datenblättern des Herstellers zu den Druckrückwirkungskurven. Nach der Verrohrung muss eine Berechnung des Widerstandseinbruchs durchgeführt werden, um zu verhindern, dass dieser den zulässigen Wert überschreitet.
Sie meinen den statischen Rückdruck, wie ist es mit dem dynamischen Rückdruck?
Ein zu hoher dynamischer Rückdruck wird meiner Meinung nach weder zu häufigen Auslösungen noch zu Beeinträchtigungen des Startdrucks führen. Als extremes Beispiel: Wenn der Ausgang ein sehr, sehr dünner Schlauch ist und der dynamische Rückdruck unendlich hoch ist, dann wird der Sicherheitsventil vermutlich nicht rechtzeitig auslösen, um den Druck abzulassen. Dadurch wird der Druck weiter ansteigen und es kommt zu einem Überdruck.
Es sollte nicht einfach sein, aufzuspringen – denk doch daran: Da ist etwas hinter dir, das dich nach unten drückt. Wie soll man da leicht aufstehen können?