Thread Content
Ich frage Sie alle: Woher stammt der Rohwasserstoff in der aktuellen Ammoniaksyntheseprozesstechnologie? Ist es machbar, bei einem Synthammoniak-Produktionsvolumen von unter 100.000 Tonnen/Jahr die Wasserstoffherstellung aus Kohle zu nutzen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von pdsyan am 12.10.2015 um 19:17 bearbeitet. Derzeit ist Kohle unglaublich billig. Habt ihr keinen Prüfbericht? Hierher laufen, um zu fragen
Nein, ich wollte nur nach solchen Dingen fragen. Heutzutage haben die Gaskocher zur Herstellung von Wasserstoff aus Kohle eine Kapazität von mindestens 1000 t/Tag. Dadurch entsteht ein Bedarf an Rohwasserstoff für die Produktion.
Man kann ja fragen, um etwas Leben in die Sache zu bringen! Es wird empfohlen, öfter im Forum im Obergeschoss herumzuschauen – dort kann man Informationen zu Ihrem Thema finden!
In der Regel ist es H2, das nach der Gaserzeugung durch Umwandlung und Reinigung entsteht
Sowohl Kohle als auch Erdgas können in Wasserstoff umgewandelt werden!
Eine Million Tonnen Ammoniak – bei der Überlegung, es mit industriellen Abgasen oder durch Gaserzeugung aus Biomasse zu trocknen – ist eine zu geringe Menge.
Angesichts der Größenordnung würde bei der Verwendung der Gaskohlenstoffisierung das Gas einer Anlage mit einer Kapazität von 1000 t/D nicht ausreichen. Gibt es industrielle Anlagen, die als Vorbild für die Verarbeitung von Industrieabgasen oder Biomasse-Gasifizierung dienen können?
Es gibt Abgase aus Kalköfen, Koksofen sowie Anthrazitöfen. Im Nordosten gibt es ein Unternehmen namens Huabeng, das Biomasse zur Gasbildung verwendet. Über die anderen Methoden weiß ich nicht viel. Vielleicht ist es einfacher, die erzeugte Energie direkt ins Stromnetz einzuspeisen. Bei der Gasbildung wird jedoch Sauerstoff oder sauerstoffreiche Luft benötigt – das ist immer etwas komplizierter und der Prozess ist länger.
Okay, verstanden. Danke! ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn genügend Mittel vorhanden sind, kann man in Betracht ziehen, einen kleinen Raumfahrtofen zu verwenden. Der 120.000-Tonnen-Raumfahrtofen in Changshan ist bereits in Betrieb. Man kann auch den Ende-Ofen in Betracht ziehen – doch dessen Energieverbrauch ist relativ hoch. Entscheidend sind dabei die örtlichen Kohlequalitäten. Sowohl Raumfahrtöfen als auch Ende-Öfen eignen sich für minderwertige Kohle
Bei mir handelt es sich um Öfen vom Typ End, deren Energieverbrauch ist in Ordnung. Der Grund dafür ist vor allem, dass das Kohle aus Xinjiang relativ günstig ist. Die Produktionskapazität beträgt 100.000 Tonnen pro Jahr