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Vor kurzem entstehen in einem Forschungslabor der Universität Osaka in Japan immer wieder halbmechanische Insekten, die als „Cyborg-Insekten“ bezeichnet werden. Forscher haben Geräte entwickelt, die Energie aus dem Körpersekret von Insekten gewinnen, und diese auf den Rücken von Kakerlaken usw. montiert. Derzeit kann die von Insekten erzeugte Elektrizität bereits verwendet werden, um Leuchtdioden (LEDs) zu betreiben sowie Temperaturen zu messen und Daten auszusenden. Es wird behauptet, dass eine Leistung von 10 Mikrowatt (ein Millionstel Watt) 5 Stunden lang aufrechterhalten werden kann. Kakerlaken wurden gewählt, weil sie eine enorme Lebenskraft besitzen. Zuerst wurden die madagassischen Kakerlaken verwendet, die keine Flügel haben und eine Körperlänge von 6–7 Zentimetern aufweisen. Durch Enzyme wird Trehalose, die in den Körperflüssigkeiten der Kakerlaken enthalten ist, in Glukose abgebaut und auf der negativen Seite der Zelle oxidiert, wodurch Elektronen gewonnen werden. Anschließend wird Sauerstoff durch eine Reduktionsreaktion mit Elektronen reduziert, um so Strom zu erzeugen. Forscher sind der Ansicht, dass es möglich sei, durch die Entfernung von Verunreinigungen aus dem Körpersekret der Insekten eine langanhaltende Stromerzeugung zu gewährleisten. Zudem hoffen sie, dass diese Insekten als biomechanische Roboter eingesetzt werden können, um an Orten von Katastrophen, die für Menschen unzugänglich sind, Sucharbeiten durchzuführen.
Man muss sagen, die Japaner sind einfach geschickt darin, Dinge zu erfinden. .