Thread Content
Wie wird die Masse des Wassers im Synthesegas am Ausgang des Vergasers berechnet?
Es gibt einen Umrechnungsfaktor, das Verhältnis von Wasser zu Dampf liegt bei 1,3–1,5; es kann auch anhand von gesättigtem Dampf berechnet werden. Aus der Ausgangstemperatur wird der entsprechende Sättigungsdampfdruck ermittelt. Der Sättigungsdampfdruck geteilt durch den Ausgangsdruck ergibt den Dampfgehalt!
Die theoretische Grundlage ist, dass das Wasserdampfgehalt im Synthesegas bei dieser Temperatur dem Sättigungsdampfgehalt entspricht. Zudem muss der Durchfluss des Synthesegases bekannt sein, damit eine Berechnung möglich ist.
Feuchtigkeitsgehalt: 1, Der Feuchtigkeitsgehalt im Synthesegas wird entweder mit einem Online-Analysegerät für Synthesegas oder durch manuelle Analyse in Prozentualen bezüglich des Volumens bestimmt. Oder man schaut nach der Temperatur am Ausgang des Synthesegas und findet in Tabellen den Sättigungsdampfdruck von Wasser bei dieser Temperatur. Das Verhältnis dieses Drucks zum Gesamtdruck des Synthesegas ist ebenfalls das Volumenverhältnis (Stoffmengenverhältnis) des Wassers. 2. Am Ausgang des Synthesegas sowie am Ausgang des Kohlewaschturms gibt es Strömungsmesser, mit denen die Gesamtmenge des Rohsynthesegas gemessen wird. 3. Anhand der Werte aus 1 und 2 kann das Volumen des Wassers berechnet werden; in der Regel handelt es sich dabei bereits um einen Standardvolumenstrom. 4. Der Standardvolumenstrom wird anschließend in einen Massenstrom umgerechnet. Üblicherweise kann auch die Menge des gereinigten, wirksamen Gases verwendet werden, um den Wassergehalt rückwärts zu berechnen.
Diese Berechnungen auf der Grundlage des Sättigungsdampfdrucks und der Molarmasse sind nur grobe Referenzwerte. Es ist außerdem notwendig, den Kompressionsfaktor des Gases zu korrigieren