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Ich lerne gerade *Hysys – bisher habe ich immer versucht, nach Vorbildern zu arbeiten. Dieses Mal muss ich genau darüber nachdenken, warum das so ist. Andernfalls wird es wohl schwierig sein, weiter Fortschritte zu machen. Einer der unklaren Punkte ist, warum nach dem Eingeben verschiedener Analysedaten ein Cut/Blend-Prozess notwendig ist – was ist der Sinn dieses Prozesses? Welchen Einfluss haben die verschiedenen Daten auf die Ergebnisse bezüglich der Eigenschaften des Öls? Die derzeitige Auffassung ist, dass Ihnen eine Chance gegeben wird, zu entscheiden, in wie viele künstliche Komponenten/Nebenfraktionen es aufgeteilt werden soll. Ist dieses Verständnis umfassend? Wie stark beeinflusst die Menge an falschen Komponenten die Simulationsergebnisse?
Eine Kurve, die man simulieren möchte, kann nur als Polyline simuliert werden – je mehr Kantenpunkte vorhanden sind, desto genauer ist die Simulation. Das ist wohl die Bedeutung.
Je detaillierter die Aufteilung ist, desto höher wird die Genauigkeit der Simulationsergebnisse – doch dies hängt von der Computermemorie sowie von der maximalen Kapazität zur Aufteilung der Komponenten innerhalb von HYSYS ab. Im Prinzip kann man nach eigenen Bedürfnissen vorgehen; wenn für einen bestimmten Bereich präzisere Ergebnisse gewünscht sind, kann man die Gliederung detaillierter gestalten. :lol
Die Bestandteile von Rohöl sind zahlreich und komplex; in vielen Fällen ist es schwierig, eine genaue Analyse der Bestandteile durchzuführen, wie es bei der Gasanalyse möglich ist. Dazu müssen durch Schneiden oder Aufteilen pseudoaktive Komponenten oder sogenannte Pseudokomponenten des Rohöls erzeugt werden, um anschließend die physikalischen Eigenschaften des Rohöls zu ermitteln, die für Simulationen verwendet werden.