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Kann mir jemand, der bereits mit der Rumus-Alkylierung gearbeitet hat, etwas darüber erzählen? Welche sind die Eigenschaften dieses Verfahrens und wie abläuft es? Welche grundlegenden Unterschiede gibt es dazu zur Alkylierung mit flüssigem Schwefelsäure? Falls möglich, könnten Sie gerne einige Unterlagen teilen.
Als Bestandteil hochwertiger Benzinmischungen weist Alkylieröl zahlreiche Vorteile auf, darunter einen hohen Oktanwert, einen niedrigen RVP-Wert, einen geringen Schwefelgehalt sowie den Fehlen von Aromaten. Alkylieröle werden hauptsächlich aus den als Nebenprodukte des katalytischen Crackings in Raffinerien entstehenden C4-Olefinen und Isobutan hergestellt, wobei dabei ein Alkylierungsverfahren angewandt wird. China setzt stark auf die Verbesserung der Qualität von Kraftstoffen, um den Gehalt an Schwefel, Olefinen und Aromaten in Benzin und Diesel zu verringern. Ab dem 1. Januar 2017 wird im ganzen Land Kraftstoff nach dem nationalen Standard V bereitgestellt, was der Alkylierölindustrie gute Marktchancen bieten wird. Zurzeit umfassen die möglichen Verfahren zur Alkylierung das Verfahren mit flüssigen Säuren (unter Verwendung von Schwefelsäure oder Fluorsäure als Katalysator) sowie das Verfahren mit festen Säuren. Der K-SAAT-Verfahren zur Alkylierung mit festen Säuren nutzt Technologien von KBR sowie proprietäre, fortschrittliche Katalysatoren für die Alkylierung mit festen Säuren. Die Alkylierungstechnologie mit festen Säuren von KBR weist folgende Vorteile auf:
1. Es werden herkömmliche Raffinerieverfahren verwendet, wodurch die Investitionskosten geringer sind als bei der Verwendung von Schwefelsäure als Katalysator.
2. Die Ausbeute ist höher als bei Verfahren mit flüssigen Säurekatalysatoren.
3. Das Verfahren ist unempfindlich gegenüber der Zusammensetzung des Eingangsmaterials.
4. Es besteht eine relativ hohe Toleranz gegenüber Schadstoffen.
5. Es ist möglich, bestehende Anlagen zur Alkylierung mit flüssigen Säuren umzurüsten.
Zusätzlich handelt es sich bei den proprietären, fortschrittlichen Katalysatoren von KBR um Zeolithkatalysatoren, die in einfachen Festbettreaktoren eingesetzt werden können. Der Alkylierungszyklus mit diesen Katalysatoren ist deutlich länger als bei anderen festen Säurekatalysatoren. Dadurch kann Alkylieröl mit hohem Oktanwert hergestellt werden – ohne dass säurelösliches Öl entsteht. Zudem können die Katalysatoren mithilfe von Wasserstoff regeneriert werden.
Guten Tag, gibt es bereits installierte Anlagen für diese beiden Arten der Alkylierung, von denen Sie sprechen? ? Wo befinden sie sich jeweils? Wie viele Zehntausend Tonnen sind es? . Danke