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Was ist eine Kreislaufwirtschaft? Was sind die Vorteile?
Die sogenannte Kreislaufwirtschaft ist ein Wirtschaftsmodell, das nach den Prinzipien des natürlichen Stoffkreislaufs funktioniert. Die Kreislaufwirtschaft zeichnet sich durch Ressourcenschonung und Wiederverwendung aus – sie kann auch als ressourceneffiziente Wirtschaft bezeichnet werden. In der Praxis muss die Kreislaufwirtschaft den Prinzipien der Reduzierung, Wiederverwendung und Ressourcennutzung folgen. „Reduzierung, Wiederverwendung, Ressourcennutzung“ sind somit eine Zusammenfassung der Grundprinzipien der Kreislaufwirtschaft. Die Kreislaufwirtschaft setzt auf ein entwicklungsorientiertes Modell anstelle des traditionellen linearen Wachstumsmodells. Dabei werden Ressourcen effektiv genutzt und die Umwelt geschützt, indem man vom Modell „Ressource–Produkt–Wiederhergestellte Ressource“ sowie vom Modell „Produktion–Verbrauch–Wiederkreislung“ ausgeht. Dadurch können größere wirtschaftliche, soziale und ökologische Vorteile bei geringeren Entwicklungskosten erzielt werden. Vorteile: 1. Verringerung der Umweltverschmutzung 2. Ressourcenschonung 3. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen 4. Schaffung von Arbeitsplätzen
Einfach ausgedrückt: Menschen essen Nahrung, ihre Ausscheidungen dienen als Dünger, aus dem Boden wächst wieder Nahrung – so entsteht ein Kreislauf. Es sind keine Düngemittelfabriken notwendig
Die Kreislaufwirtschaft ist eine Form der gesellschaftlichen Produktion und Wiederverwertung, die auf einer effizienten Nutzung sowie Wiederverwendung von Ressourcen beruht. Dabei entsteht ein materieller Kreislauf von „Ressourcen – Produkte – wiederverwertete Ressourcen“. Dadurch können mit möglichst geringen Kosten für Ressourcen und Umwelt maximale Entwicklungsfortschritte erzielt werden. Die Kreislaufwirtschaft folgt den 3R-Prinzipien von Reduzierung, Wiederverwendung und Recyclung (Reduce, Reuse, Recycle).