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Was ist das Prinzip des Schutzes vor Risikofaktoren?
Prinzipien zum Schutz vor Risikofaktoren: 1. Prinzip der Beseitigung potenzieller Gefahren. Sicherheitsvorrichtungen werden mit wissenschaftlichen Methoden eingestellt, um gefährliche und schädliche Faktoren in der Umgebung des Menschen zu beseitigen und so die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Auch wenn Menschen aufgrund unsicherer Handlungen gegen die Vorschriften verstoßen oder ein Teil der Maschine ausfällt, werden durch die Funktion der Sicherheitsvorrichtungen Unfallverletzungen vollständig vermieden. Zum Beispiel werden Geräte entwickelt, die unter den spezifischen Produktionsbedingungen für die Sicherheit sorgen – auch als automatische Fehlerabsicherung oder Ausfallschutz bezeichnet –, um die Zuverlässigkeit des Systems zu erhöhen. 2. Prinzip der Senkung der Werte potenzieller Gefahrenfaktoren. Dieses Prinzip gewährleistet eine Erhöhung des Sicherheitsniveaus, kann aber keinen maximalen Schutz vor Gefahrenfaktoren bieten. Im Grunde kann dieses Prinzip nur durch Kompromisse gelöst werden. Zum Beispiel ist es in einem Mensch-Material (Umwelt)-System nicht so einfach, Schutzvorrichtungen gegen Ausfälle einzubauen wie in einem Mensch-Maschine-System. Insbesondere bei Arbeiten im Freien oder in Umgebungen mit schädlichen Gasen ist es notwendig, vom Schutz des Menschen aus zu handeln – beispielsweise indem die Menge an eingeatmetem Staub und Giftstoffen verringert wird oder durch eine bessere individuelle Schutzausrüstung. Das wird als zweite Ausfallschutzvorrichtung bezeichnet. 3. Prinzip der Abstandsschutz. Die Wirkung von Gefahren und schädlichen Faktoren in der Produktion nimmt gemäß einem bestimmten, mit der Entfernung verbundenen Gesetz ab. Diese Eigenschaft vieler Faktoren kann sehr effektiv genutzt werden. Zum Beispiel kann das Prinzip der Entfernungsschutz bei der Abschirmung vor ionisierender Strahlung wie Radioaktivität sowie bei der Schutz vor Lärm angewandt werden, um ihre Schäden zu verringern. Durch Automatisierung und Fernsteuerung wird der Bediener vom Arbeitsort entfernt, wodurch das Prinzip des Abstandsschutzes konkret umgesetzt werden kann. 4. Prinzip des Zeitschutzes. Dieses Prinzip besteht darin, die Dauer, in der eine Person in einer Umgebung mit gefährlichen und schädlichen Faktoren verweilt, auf ein sicheres Maß zu verkürzen. 5. Prinzip der Abschirmung. Dieses Prinzip besteht darin, innerhalb des Wirkungsbereichs gefährlicher und schädlicher Faktoren Barrieren zu schaffen, um den Schutz des Menschen zu gewährleisten. Hindernisse werden in mechanische, optoelektrische und absorbierende (z. B. Bleiplatten, die Strahlung absorbieren) eingeteilt. 6. Prinzip der Festigkeit. Dieses Prinzip hängt mit der Steigerung der Strukturfestigkeit zum Zweck der Sicherheit zusammen und wird üblicherweise als Festigkeitssicherheitsfaktor bezeichnet. Zum Beispiel die Festigkeit der Seile für den Hebe- und Transportbetrieb sowie die explosionsgeschützten Motorgehäuse. 8. Prinzip der Schwachstellen. Im Gegensatz zu den oben genannten Prinzipien wird dabei auf schwache Komponenten zurückgegriffen, die bereits vor Erreichen eines gefährlichen Wertes durch gefährdende Faktoren zerstört werden, wie zum Beispiel Sicherungen oder Überdruckventile. 9. Das Prinzip der Nichtannäherung. Dieses Prinzip soll verhindern, dass Menschen in Bereiche gelangen, in denen gefährliche und schädliche Faktoren vorhanden sind, oder es soll dazu dienen, solche gefährlichen und schädlichen Faktoren in den Bereichen, in denen Menschen arbeiten, zu beseitigen. Zum Beispiel Sicherheitszäune usw. 9. Prinzip der Abschließung. Dieses Prinzip dient dazu, auf eine bestimmte Weise sicherzustellen, dass einige Komponenten zwangsläufig miteinander interagieren, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Zum Beispiel das automatische Abschalten von explosionsgeschützten Geräten oder die Tatsache, dass der Schalter nicht geschlossen werden kann, solange die Sicherheitstür nicht geschlossen ist. 10. Prinzip der Ersetzung des Bedieners. Wenn es nicht möglich ist, die Gefahren und Unsicherheiten zu beseitigen, können Roboter oder automatische Steuerungen anstelle von Menschen eingesetzt werden. 11. Prinzip der Warn- und Verbotsinformationen. Mit den Hauptsystemen und ihren Bestandteilen als Zielgruppe werden organisatorische und technische Informationen genutzt – wie Licht- und Schallsignale sowie Signale in verschiedenen Farben. Zudem werden Sicherheitsinstrumente eingesetzt, und die Arbeiter werden geschult. Durch die Nutzung solcher Informationsflüsse wird eine sichere Produktion gewährleistet.
Insgesamt 11: Vernichten, Entfernung, Blockierung, Abschirmung usw