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Ein eigenständiges Marktgeschehen für n-Butan hat sich bisher noch nicht entwickelt. Die Nachfrage nach n-Butan steigt weiter an. Seit der großflächigen Inbetriebnahme von Alkylierungsanlagen ist der Markt für n-Butan zusammen mit den zugehörigen Gasverarbeitungsanlagen schnell zu einem Markt für dieses Produkt geworden. Es gibt zwar auch separate Verarbeitungsanlagen, doch es hat sich bislang kein eigenständiges Marktgeschehen herausgebildet. Abbildung 1: Wie zu sehen ist, weist n-Butan eine sehr hohe Ähnlichkeit in seiner Preisentwicklung im Vergleich zum Haushaltsgas auf. Mit Ausnahme einiger spezieller Zeiträume liegt der Preis von n-Butan meist über dem des Haushaltsgases – der Unterschied beträgt etwa 100 Yuan pro Tonne. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Nachfrage nach n-Butan als Industriematerial im Allgemeinen gering ist und zudem hohe Anforderungen an seine Eigenschaften gestellt werden. Nicht jedes n-Butan kann als Rohstoff verwendet werden. Zudem muss die Produktionskapazität auch der Nachfrage aus dem privaten Bereich entsprechen. Es ist daher nicht möglich, sich über einen längeren Zeitraum vollständig von den Beschränkungen des privaten Gasmarktes zu befreien und einen völlig unabhängigen Marktmechanismus zu schaffen. Abbildung 2: Das in Abbildung 2 dargestellte n-Butan ist ein hochreines n-Butan; mehr als 90 % davon kann für Anwendungen im Nachverarbeitungssektor, wie z. B. in Anlagen zur Herstellung von Maleinsäureanhydrid, verwendet werden. Wie in der Abbildung zu sehen ist, bleibt die Beziehung zwischen Produktionsmenge und Preis weiterhin schwach. Dies liegt hauptsächlich daran, dass n-Butan als Nebenprodukt in Anlagen zur Alkylierung und Raffination seine Menge von den Veränderungen der Zielprodukte dieser Anlagen abhängig hat. Sollten die Raffinerieanlagen aufgrund politischer Drucke plötzlich ihre Produktion reduzieren und gleichzeitig der Bedarf auf den Zielmärkten steigen, hat der Preis für n-Butan nur einen geringen Einfluss auf die Betriebsabläufe der Anlagen. Er wird weiterhin stark von den in Abbildung 1 dargestellten Faktoren beeinflusst. Abbildung 3: Die Nachfrage schafft einen Markt – das war schon immer der Katalysator für die Entwicklung der Wertschöpfungskette in der Verarbeitung von Gasen. Sowohl die Entstehung des unabhängigen Tetracarbon-Systems nach dem Etherisieren als auch der Prozess, bei dem n-Butan und Isobutan allmählich zu Produktemonomeren werden, untermauern diese Ansicht. Im Gegensatz zu anderen tiefverarbeiteten Gasprodukten kann Butan aufgrund der Tatsache, dass die nachgelagerten Verarbeitungsstufen hauptsächlich aus feinchemischen Produkten wie Adipinsäure bestehen, nicht eine dominierende Rolle spielen – weder was das Volumen der produzierten Produkte angeht noch was die Nachfrage auf der Auftragsseite betrifft. Auch in der Zukunft wird daher nur begrenztes Entwicklungspotenzial vorliegen. Wie in Abbildung 3 zu sehen ist, hat das Auftreten eines weiteren Downstream-Systems – der Isomerisierung von n-Butan – die industrielle Nachfrage nach n-Butan erhöht. Die aktuelle sowie zukünftige Nachfrage wird bei über 2 Millionen Tonnen pro Jahr liegen, was den Industrialisierungsprozess von n-Butan weiter vorantreiben wird.
Ich frage mich, gibt es momentan irgendwelche guten Anwendungsmöglichkeiten für n-Butan? Für Haushaltsgas? Welche Rohstoffe können verwendet werden? Wie hoch sind die Verarbeitungskosten im Moment?
Für Anlagen zur Herstellung von alkyliertem Benzin kann der Isobutan, der durch die Isomerisierung von n-Butan gewonnen wird, wiederverwendet oder verkauft werden. Zudem sind die Investitionskosten für eine solche Anlage gering, wodurch eine Umsetzung insgesamt sinnvoll erscheint.