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In einem bestimmten Katalysatorgerät mit Nachverbrennungsabschnitt in der Abwärmeboileranlage wurde das Nachverbrennungssystem nicht in Betrieb genommen, da die Temperatur des überhitzten Dampfs ausreichend hoch war. Um jedoch eine Rückströmung der Abgase zu verhindern, die zur Korrosion des Gebläses sowie der zugehörigen Leitungen führen könnte, arbeitete das Gebläse stets mit niedriger Last (Druck am Ausgang des Gebläses: einige Zehntausend Pascal). Es wurde vorgeschlagen, am Ausgang des Gebläses eine Leitung für ungereinigtes Luftmaterial anzuschließen und dieses ungereinigte Luftmaterial (mit einem Normaldruck von etwa 0,6 MPa) zur Verhinderung eines Rückflusses von Rauchgasen zu verwenden. Damit soll der Stromverbrauch sowie die Wartungskosten des Gebläses gesenkt werden – es handelt sich somit um eine Maßnahme zur Energieeinsparung. Dieser Vorschlag wurde sogar als solche Energieeinsparmaßnahme vorgelegt, und später wurden auf einer Website Werbetexte zu diesem Konzept veröffentlicht.
Man kann das berechnen: Man schaut sich an, wie viel Energie verbraucht wird, wenn der Lüfter im niedrigen Drehzahlbetrieb arbeitet. Anschließend wird ungereinigte Luft eingespeist, um den Durchfluss zu ermitteln. Indem man die Kosten beider Fälle vergleicht, erhält man das Ergebnis
Nun, das kann durch Berechnungen anhand der Daten ermittelt werden – auch der Energieverbrauch kann so berechnet werden
Sowohl der Massenstrom als auch der Volumenstrom sind wohl gleich – es verbraucht wohl mehr Energie, wenn unreinigtes Luftmaterial verwendet wird. Der Energieverbrauch zur Kompression der Luft auf 0,6 MPa ist sicherlich viel höher als der bei der Kompression der Luft auf mehrere zehntausend Pascal
Offensichtlich ist ungereinigte Luft energieeffizienter. Der Nutzen von ungereinigter Luft beträgt nur wenige Cent pro Kubikmeter. Für die Nachverbrennung wird keine Luft benötigt; die Luft dient lediglich zum Abdichten und wird in geringen Mengen verwendet. Es reicht aus, den Luftstrom mit 0,1 m/s zu berechnen. Bei laufenden Industrie-Lüftern führt eine Erhöhung des Luftvolumens um 100 m³ dazu, dass der Druck auf 0,6 MPa erhöht werden muss. Der Stromverbrauch steigt dabei nicht stark an. Wenn jedoch der Nachbrennlüfter einzeln eingeschaltet wird, ist der Leerlaufstrom erheblich hoch. Ich habe das Gefühl, dass die Person, die diesen Vorschlag gemacht hat, ein engagierter Mensch ist, der ermutigt werden sollte.