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Hat die Kokerei noch eine Zukunft?

2015-10-21View Original

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Es gibt eine erhebliche Überkapazität im Stahlsektor – der Verkauf von Stahlrohren erfolgt derzeit zu einem lächerlich niedrigen Preis pro Kilogramm. Kohleverhüttung ist außerdem eine stark verschmutzende Branche, **weshalb es strenge Beschränkungen gibt; die fünfjährigen Planungen behandeln sie oft als veraltete Produktionskapazitäten. Die Branche schrumpft stark. Was denkt man über seine Zukunft?
Reply #22015-10-21
Es wird berichtet, dass alle Kokereien im Binnenland Verluste machen, während eine Kokerei an der Küste noch einen gewissen Gewinn erzielt. Meiner Ansicht nach liegen die Hauptprobleme in den Unterschieden in der Verwaltung und in der Technologie. Die Kokereien im Inland verfügen meist nicht über Trocknkokser, es gibt auch keine entsprechenden Verarbeitungssysteme, und die Umwelttechnologien sind unzureichend. Welche Kokerei an der Küste verfügt über Trockenkohlekühlung, ein Verarbeitungssystem sowie über eine Anlage, bei der das Kokereigas direkt in Gasturbinen eingespeist wird, um Strom zu erzeugen? Die Abschaffung veralteter Produktionskapazitäten ist ein unvermeidlicher Weg – andernfalls bleibt den zukünftigen Generationen eine Schuld zurück.
Reply #32015-10-21
Der Eliminationsmodus ist aktiviert – überlebe um dein Leben zu retten!
Reply #42015-10-21
Das ist schwer zu sagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reply #52015-10-21
Die Trockenabschaltung von Kokereien ist nicht profitabel. Zudem ist die Weiterverarbeitung von Kokereigas in allen Fällen ähnlich gestaltet. Wenn viele Unternehmen gleichzeitig solche Projekte starten, ist die Nachfrage nach den Produkten gering – dadurch sind auch die Gewinne schlecht. Es ist schon gut, wenn man überhaupt überleben kann
Reply #62015-10-24
Wenn Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge verbreitet werden, wird dies unweigerlich zu einer gesteigerten Nachfrage nach Wasserstoff führen. Die Reinigung von Kokereigas sowie die Gewinnung von Wasserstoff durch Trennung bieten Kostenvorteile. Wenn man das durchhält, wird der Frühling kommen.
Reply #72015-10-24
Die Stahlkohlenstoffverarbeitung ist zweifellos eine Industrie im Niedergang – das entspricht den Entwicklungsmustern anderer entwickelter Länder weltweit. Die Aufgabe der Stahl- und Kohlenstoffverarbeitungsunternehmen besteht derzeit darin, einen Weg zu finden, um zu überleben. Egal ob es um technologische Innovationen, betriebliche Prozesse oder Optimierungen in der Unternehmensführung geht – das einzige Ziel ist das Überleben. Erst wenn die Wirtschaft stabilisiert ist, kann man sich wieder um technologischen Fortschritt und industrielle Modernisierung kümmern! !
Reply #82015-10-24
Überkapazitäten sind immer relativ – im Moment ist ein direkter Widerstand nicht möglich. Es sind technische Anpassungen, eine Erweiterung der Wertschöpfungskette sowie eine verbesserte Effizienz notwendig. Warten – man kann nur sterben.
Reply #92015-10-24
Richtig, ich stimme dir zu! Aber die Koksunternehmen haben momentan alle kein Geld – woher sollen sie das Geld nehmen, um neue Projekte zu starten oder ihre Wertschöpfungsketten auszubauen? Wenn man über finanzielle Mittel verfügt, sollte man natürlich die Wertschöpfungskette erweitern und den Mehrwert der Produkte steigern. Wenn hingegen keine finanziellen Mittel vorhanden sind, muss man die Verwaltung verbessern, Kosten senken und Einnahmen erhöhen – oder man muss sich zusammenschließen, um zu überleben! !
Reply #102015-10-27
Der Rückgang der wirtschaftlichen Bedingungen in der externen Umgebung ist ein objektives Phänomen sowie ein Ergebnis von Marktfaktoren. Doch die Entwicklung eines Unternehmens muss auf dessen eigenen Möglichkeiten beruhen. Im Bereich Stahl und Kokerei herrscht derzeit definitiv eine Überkapazität – doch es gibt große Unterschiede zwischen den Unternehmen. Reformen und Innovationen sind daher unerlässlich
Reply #112015-10-27
Derzeit sind unabhängige Kokereien wohl nicht besonders vielversprechend. Stahlkombinate hingegen sind noch in Ordnung – schließlich benötigen die Öfen Kohle zum Betrieb. Doch unter den heutigen Umweltdrücken ist die Koksherstellung ein energieintensiver und umweltschädlicher Prozess. Die Aussichten sind daher nicht gut.
Reply #122015-10-27
Oh nein, ich habe mich vertippt – es handelt sich um Hangzhou Iron and Steel.............
Reply #132015-10-28
Die großen Stahlwerke halten nicht mehr durch, die Zukunft ist ungewiss

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