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Das Produkt aus der Oberseite des Vorfraktionsierers ist in der Regel ein leichtes Benzin oder ein Rohstoff für die Reformierung (Turm II im Zwei-Turm-Verfahren). Wenn Wasser als Kühlmittel verwendet wird und das Produkt auf etwa 40 °C abgekühlt wird, kondensiert das Öl im Rückflusstank bei einem Druck von 0,11–0,3 MPa nahezu vollständig. Daher wird die Destillation in der Regel unter einem Druck durchgeführt, der etwas über dem Normaldruck liegt; daher rührt auch der Name des Vordestillationskolbens bei Normaldruck. Wenn der Anteil an nicht kondensierbaren Gasen in den Rohstoffen hoch ist, kann eine Erhöhung des Drucks dazu beitragen, die Menge an leichtem Benzin zu verringern, die bei der Freisetzung inerter Gase verloren geht. Eine angemessene Erhöhung des Betriebsdrucks der Kolonne kann ihre Verarbeitungskapazität steigern. Wenn der Betriebsdruck der Kolonne von 0,11 MPa auf 0,3 MPa erhöht wird, kann die Produktionskapazität um 70 % zunehmen. Durch die Erhöhung des Drucks steigt auch die Betriebstemperatur der Kolonne – was wiederum den Wärtaustausch zwischen den Nebenprodukten und den Rohstoffen erleichtert. Ein Nachteil ist, dass mit zunehmendem Druck die relative Verdampfungsfähigkeit abnimmt, wodurch eine Trennung erschwert wird. Um dieselbe Trenngenauigkeit zu erreichen, muss das Rückflussverhältnis am Treibhaus erhöht werden, was wiederum die Belastung des Kondensators am Treibhaus erhöht. Außerdem kann die Zufuhrtemperatur nicht willkürlich erhöht werden, wodurch die Verdampfungstemperatur der Zufuhr bei steigendem Druck abnimmt.
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