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Beim Entnehmen von bereits verwendetem und nicht wiederaufbereitetem Katalysator müssen spezielle Präventivmaßnahmen ergriffen werden, da das in Reaktoren und Katalysatorbetten vorhandene Eisensulfid (FeS) bei Kontakt mit Luft leicht entzündlich wird. Die durch diese Verbrennung entstehende Temperatur ist recht hoch; wenn sie nicht eingedämmt wird, kann dies den Katalysator, die Innenteile des Reaktors sowie die Ausrüstung zur Behandlung des Katalysators beschädigen. Um einen Kontakt mit der Luft zu vermeiden und somit eine Zerstörung des Katalysators zu verhindern, muss der gesamte Prozess der Entnahme und Siebung des Katalysators unter Schutz von Stickstoff stattfinden. Der Ablauf ist im Großen und Ganzen wie folgt: (1) Nach dem normalen Stillstand wird das Rohöl aus dem Reaktor entfernt. Anschließend wird das System auf den höchsten Druck gebracht und die Temperatur am Eingang des Reaktors auf etwa 350 °C erhöht, um die auf dem Katalysator adsorbierten Kohlenwasserstoffe zu entfernen. Während dieses Prozesses muss darauf geachtet werden, dass das Öl aus den niedriger gelegenen Bereichen abgeleitet wird. Nachdem die Temperatur im Reaktor auf 300 °C gestiegen ist und sich diese Temperatur 2 Stunden lang gehalten hat (wobei weiterhin Wasserstoff durch den Reaktor geleitet wird), wird der Katalysator weiter abgekühlt – idealerweise auf 40–50 °C. Danach wird der Druck abgelassen, damit der Katalysator entnommen werden kann. (2) Entfernung des Katalysators: Während des gesamten Entfernungsprozesses muss der Reaktor mit Stickstoff gefüllt werden, um zu verhindern, dass Luft eindringt und den Katalysator – der Eisen enthält – zum Brennen bringt. Der Reaktor wird geöffnet. Die Personen, die in den Reaktor eintreten, tragen Schutzausrüstung. Anschließend werden Porzellankugeln sowie Körbe verwendet, um den Katalysator von den Porzellankugeln zu trennen. Zudem wird der möglicherweise vorhandene Verkrustungsteil am oberen Teil des Katalysators beseitigt, damit beim Entnehmen des Katalysators keine Verstopfungen in den Durchlässen entstehen. Das Produkt wird unter Stickstoffschutz entladen. Wenn der Katalysator nicht regeneriert wird, müssen die Porzellankugeln sowie der Pulver aus dem unteren Bereich des Reaktors gesiebt werden. Dies sollte ebenfalls unter Schutz von Stickstoff erfolgen. Wenn der Katalysator in den Behälter gefüllt wird, muss ein Stickstoffstrom aufrechterhalten werden. Falls versehentlich Luft in den Reaktor gelangt und es zu einem Brand von FeS kommt, muss die Entleerung des Reaktors gestoppt werden. Anschließend soll Stickstoff in den Reaktor eingeleitet werden, bis das Verbrennen aufhört.
Die Zusammenfassung ist sehr gut, aber derzeit wird das Material erst im Behälter verarbeitet, anschließend wird er ausgetauscht und abgekühlt. Danach wird der Behälter geöffnet, das Material abgekühlt gelagert und schließlich entladen