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Welche Schäden kann Staub für den Menschen verursachen?

2015-10-22View Original

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Je nach Eigenschaften des Staubes kann er in 3 Kategorien eingeteilt werden: anorganischer Staub (mineralischer Staub wie Siliziumdioxid, Asbest, Kohle usw.; metallischer Staub wie Eisen, Zinn, Aluminium und ihre Verbindungen; künstlicher anorganischer Staub wie Zement, Karbid usw.). Organische Stäube (einschließlich pflanzlicher Stäube wie Baumwolle, Leinen, Mehl, Holz; tierischer Stäube wie Pelze, Seide, Knochenstaub; künstlich hergestellter organischer Stäube wie synthetische Farbstoffe, Pestizide, Kunstharze usw.), gemischte Stäube (eine Mischung aus den oben genannten beiden Arten von Stäuben). Je nach ihren chemischen Eigenschaften können Stäube beim Menschen zu Fibrose, Vergiftung oder Allergien führen – beispielsweise hat der Staub aus freiem Siliziumdioxid eine fibrotisierende Wirkung. Stäube mit einem Durchmesser von weniger als 5 μm (aerodynamischer Durchmesser) sind besonders schädlich für den Körper und können leicht in die Tiefen der Atemorgane vordringen. Die Konzentration des Staubes hängt auch mit dem Grad der Gefährdung für den Menschen zusammen. Auswirkungen von Stäuben auf die Gesundheit – systemische Effekte: Die langfristige Einatmung von Stäuben in hohen Konzentrationen kann zu einer systemischen Erkrankung führen, bei der es zur diffusen, fortschreitenden Fibrose der Lunge kommt (Silikose). Wenn giftige Stäube wie Blei, Kupfer oder Zink-Mangan eingeatmet werden, können sie an den Wänden der Bronchien gelöst und aufgenommen werden. Über das Blut gelangen sie anschließend in alle Körperteile und verursachen eine systemische Vergiftung. Kopfvergiftung ist eine chronische Erkrankung. Doch bei Betroffenen, die Fieber haben oder bestimmte Medikamente einnehmen sowie zu viel Alkohol konsumieren, kann es zu akuten Anfällen der Vergiftung kommen. Ein übermäßiger Konsum von Kupferstaub kann zu einer hämolytischen Anämie führen. Beim Verbrennen von Zink entstehen Zinkoxidstaub – wenn Menschen diesen einatmen, kann das zu einer Krankheit ähnlich der Malaria führen. Langfristiger Konsum von Mangan- sowie seiner Oxidstauben oder -dämpfen hat negative Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem, das Atmungs- und Verdauungssystem. Lokale Wirkung: Durch Berührung oder Einatmen von Staub entsteht zunächst eine lokale Reizwirkung auf Haut, Hornhaut, Schleimhäute usw., was wiederum zu einer Reihe von Erkrankungen führt. Wenn Staub die Atemwege betrifft, kann dies in den Anfängen zu einer Überaktivität der Schleimhaut in der Nase sowie zu einer Erweiterung der Kapillaren führen. Mit der Zeit entsteht so eine hypertrophe Rhinitis. Schließlich führt ein unzureichender Nährstofffluss für die Schleimhaut zu einer atrophischen Rhinitis. Es können auch Pharyngitis, Laryngitis sowie Tracheitis und Bronchitis entstehen. Es wirkt auf die Haut und kann Akne, Follikulitis sowie Pyodermie verursachen. Wenn Bleipartikel in die Haut eindringen, entstehen kleine rote Punkte – dies wird als „Bleichfleckchen“ bezeichnet. Krebserregende Wirkung: Der Kontakt mit Stäuben wie Nickel, Chrom oder Chromaten kann zu Lungenkrebs führen. Der Kontakt mit Stäuben radioaktiver Mineralien kann ebenfalls zu Lungenkrebs führen. Asbeststaub kann wiederum Hautkrebs verursachen. Infektionswirkung: Einige organische Stäube wie zerrissenes Stoffmaterial, Tierhäute oder Getreidestäube enthalten oft Krankheitserreger wie Schimmelpilze oder Actinomyceten. Wenn diese Stäube in die Lungen gelangen, können sie eine Lungenpilzerkrankung auslösen. Wirkung von Staub auf die Lunge: Die durch langfristigen Einatmen von Produktionsstaub entstehende Silikose ist eine häufige und besonders gefährliche Berufskrankheit. Aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften des Staubes unterscheiden sich auch die pathologischen Veränderungen in den Lungengeweben. Die durch Staub verursachten Lungenerkrankungen lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen. 1. Silikose. In der am 18. April 2004 vom Ministerium für Gesundheit und dem Ministerium für Arbeitsschutz veröffentlichten „Liste der Berufskrankheiten“ werden die verschiedenen Arten von Staublungen nach ihren Ursachen in 13 Kategorien eingeteilt – darunter Silikose, Schweißerlunge, Gießereilunge usw. Lungenkrankheiten durch Staub sind bei dem derzeitigen Stand der Medizin eine unheilbare Erkrankung. Deshalb werden in den „Standarden für die Bewertung der Sicherheit und Qualität in Maschinenbauunternehmen“ die Einstufung des Risikos durch die Berührung mit Produktionsstaub (eine von vier Einstufungen) sowie die Überwachung der beruflichen Gesundheit als wichtige Bewertungskriterien betrachtet. 2. Pulmonale Staubkrankheit. Einige produktive Stäube wie z. B. Stäube aus Zinn, Barium und Antimon können nach Einatmen in den Lungengewebe ablagern. Dadurch entstehen allgemeine Reaktionen auf Fremdkörper – die Auswirkungen auf die Gesundheit sind meist gering oder es gibt keine erkennbaren Auswirkungen. Durch Behandlung oder durch Vermeidung des Kontakt mit dem Staub können die Schäden allmählich abklingen oder verschwinden. 3. Lungenerkrankungen, die durch organische Stäube verursacht werden. Lungenentzündungen sowie Erkrankungen wie Silikose, die durch organische Stäube verursacht werden, kommen in Unternehmen der Maschinenbauindustrie äußerst selten vor. Da es nur wenige Studien zu den Ursachen dieser Erkrankungen durch organische Stäube gibt und die Auffassungen bezüglich der Entstehungsmechanismen uneinheitlich sind, wurden diese Erkrankungen bisher nicht als Berufskrankheiten eingestuft. Persönliche Schutzausrüstung: Es wird eine gezielte Persönliche Schutzausrüstung verwendet, die auf die Art und Weise sowie die Wege beruht, auf denen Staub dem Menschen schaden kann. Es gibt drei Wege, auf denen Staub (oder Gifte) dem Körper schaden können: Erstens durch Einatmen – über die Atemwege gelangen sie in den Körper. Zweitens gelangen sie über die Schweißdrüsen, Talgdrüsen und Haarfollikel an der Haut in den Körper. Drittens gelangen sie durch den Verzehr in den Körper, also über den Verdauungstrakt. Was die Wege der Schadstoffbelastung angeht, so sind die Maßnahmen zum persönlichen Schutz wie folgt: Erstens muss verhindert werden, dass Staub in das Atmungssystem gelangt. Je nach Art des Staubes sollten unterschiedliche Arten von Staubmasken und Atemschutzgeräten verwendet werden (für bestimmte giftige Stäube sind außerdem Gasmasken erforderlich). Zweitens soll verhindert werden, dass der Staub mit der Haut in Berührung kommt. Die Arbeitskleidung muss richtig getragen werden – bei manchen Arbeiten sind außerdem Overalls mit Kapuze erforderlich. Ebenso müssen Helme getragen werden, da der Kopf reich an Schweißdrüsen, Hautfett und Haarfollikeln ist. Auch Brillen sind notwendig. Drittens ist es verboten, an Orten, an denen Staub vorhanden ist, zu essen, zu rauchen oder Wasser zu trinken. Die obigen Angaben beziehen sich auf Bücher wie „Techniken zur sicheren Produktion“ und „Management der sicheren Produktion“. Außerdem ist die Verbesserung der Arbeitsumgebung weitaus besser als das Tragen von Schutzausrüstung.
Reply #22015-10-23
Staub hat vor allem große schädliche Auswirkungen auf die Lunge. . . . . . . . . . . .

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