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Der Temperaturabfall im Umwandlungsreaktor wird durch endotherme Reaktionsprozesse verursacht. Ein typischer endothermer Prozess ist die Dehydrogenierung von Sechsringalkanen. Dabei entsteht eine große Menge an Wärme, und die Reaktion verläuft leicht – sie findet fast quantitativ statt. Deshalb findet dieser Prozess größtenteils im ersten Reaktor statt. Das ist auch der Grund dafür, dass im vorderen Reaktor der größte Temperaturabfall auftritt. In den nachfolgenden Reaktorringen 2 und 3 nimmt die Ringöffnungskatalyse ab. Die anschließend stattfindenden Reaktionen sind in der Regel schwierig durchzuführen – sie erfordern hohe Temperaturen, um ablaufen zu können. Dazu gehören Reaktionen wie die Isomerisierung von Fünfringverbindungen, die Dehydrogenierung und Cyclisierung von Alkanen sowie die Hydrocracking-Reaktionen. Die Reaktionsgeschwindigkeit sowie die dabei entstehende Temperaturabnahme sind offensichtlich geringer als bei dem Prozess der Ringöffnungskatalyse bei Sechsringverbindungen. Im Umwandlungsprozess gibt es viele Faktoren, die den Wärmeeffekt beeinflussen. Zu den wichtigsten Faktoren, die den Temperaturabfall während der Reaktion beeinflussen, gehören: (1) Die Zusammensetzung und Aktivität des Katalysators; (2) Die Eigenschaften und Zusammensetzung des Rohöls; (3) Der Reaktionsdruck; (4) Das Verhältnis von Wasserstoff zu Öl; (5) Die Durchflussrate; (6) Die Umgebung; (7) Die Reaktionstemperatur. Dann stellt sich die Frage: Was verursacht den großen Temperaturabfall bei den Reaktoren Nummer zwei und drei im Vier-Counter-Reaktorsystem?
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