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Derzeit basiert die Technologie zur Entschwefelung von Industrieabgasen hauptsächlich auf der Feuchtverfahrensmethode, wobei dabei calciumbasierte Entschwefelungsmittel verwendet werden. Obwohl calciumbasierte Desulfurisierungsmittel kostengünstig sind, ist die Nutzung ihres Produkts, Calciumsulfat, gering. Keine Marktkonkurrenzfähigkeit. Ist es möglich, ein neues Verfahren zu entwickeln, bei dem Schwefeldioxid aus den Rauchgasen als Rohstoff verwendet wird, um ein marktgängiges Produkt herzustellen?
Calciumsulfat-Abfälle werden hauptsächlich im Baustoffmarkt verwendet, doch ihre Nutzung ist nicht sehr effektiv. Meistens werden sie einfach gelagert – es gibt derzeit noch keine besseren Verwendungsmöglichkeiten!
Die Schwefelentfernung mit Ammoniak wird ebenfalls angewandt; das Nebenprodukt ist Schwefelsäurean, die als Düngemittel verwendet werden kann. Eine weitere Verfahrensmethode besteht darin, Schwefeldioxid aus den Rauchgasen mit aktiven Kohlen zu adsorbieren; nach der Desorption wird Schwefelsäure hergestellt. Allerdings sind die Kosten für solche Anlagen in inländischen Kraftwerken zu hoch, weshalb dieses Verfahren kaum angewandt wird.
Vor etwa zehn Jahren war die feuchte Schwefelentfernung aus Rauchgasen weit verbreitet. Der Nebenprodukt Calciumsulfat wird hauptsächlich im Baustoffmarkt verwendet, doch seine Verwendung ist nicht sehr verbreitet – der Grund dafür ist vor allem die hohe Feuchtigkeitsgehalt von Calciumsulfat. Daher wird der größte Teil einfach gelagert, was eine weitere Art von Verschmutzung verursacht
Durch die Kombination der Natriummethode mit Oxidationsmitteln lässt sich ein integrierter Prozess zur Entschwefelung und -entstickung nutzen, um Düngemittel herzustellen
Ammoniakbasierte Schwefelentfernung sowie die Verwendung von Schwefelsäure als Dünger können dieses Problem lösen
Die Kosten für die Schwefelentfernung mit Ammoniak sind ebenfalls hoch. Hier können wir zwar Schwefelsäure verkaufen, doch die Kosten sind zu hoch
Kann man zuerst Schwefeldioxid mit einem starken Oxidationsmittel in Schwefeltrioxid umwandeln und anschließend Wasser zufügen, um Säure zu erzeugen?
Es gibt bereits eine solche Technologie – das aufgenommene Schwefeldioxid kann dabei abgetrennt werden, um Schwefelsäure herzustellen. Man geht davon aus, dass diese Technologie die Kalk-Zement-Methode ersetzen wird, insbesondere im Falle einer Kohlenstoffsteuer. Die Kohlenstoffentfernung durch Kalk-Gips ist 0,69-mal so hoch wie die Absorption von SO2. (Gewicht).
Man muss herausfinden, welche Technologie zur Erzeugung der Schwefeldioxiddämpfe verwendet wird. Die Dämpfe mit niedrigem Schwefeldioxidgehalt, die in Verdampfungskesseln entstehen, können mithilfe von Zinkoxid in feuchter Form absorbiert werden. Als Desulfurierungsmittel wird Zinksulfat verwendet, das als Nebenprodukt entsteht – dieses wird anschließend zur Elektrolyse von Zink genutzt