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Die Deformationsrate liegt außerhalb des zulässigen Bereichs – müssen Edelstahl- und Verbundstahlplatten einer Wärmebehandlung zur Wiederherstellung ihrer Eigenschaften unterzogen werden? Bei Spannungskorrosion sowie bei extrem hoher oder hoher Toxizität des Mediums – müssen dann rostfreie Stähle oder Verbundstahlplatten thermisch bearbeitet werden? Bezieht sich die Wärmebehandlung von Edelstahl nur auf die Lösungswärmebehandlung?
Die Wärmebehandlung von Verbundplatten muss unter Berücksichtigung von Kohlenstahlmaterialien erfolgen. Die Wärmebehandlung von Edelstählen erfolgt in der Regel durch Lösungsmetallisierung bei austenitischem Edelstahl. Ferrit ist Vergütung.
Das sollte wohl nicht möglich sein, ich erinnere mich, dass das mal eine Prüfungsfrage war.
Wenn der Deformationsgrad des Edelstahls außerhalb des zulässigen Bereichs liegt, muss eine Wärmebehandlung durchgeführt werden.
Wärmebehandlung von Druckbehältern aus vergüteten Edelstahl-Kompositplatten: Aufgrund der hervorragenden Korrosionsbeständigkeit sowie der optimalen Kombination aus mechanischer Festigkeit und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis werden vergütete Edelstahl-Kompositplatten immer häufiger in der Druckbehälterindustrie eingesetzt. Dennoch müssen auch die Probleme bezüglich der Wärmebehandlung dieses Materials berücksichtigt werden. Bei explosionsbeständigen Verbundstahlplatten wird in der Regel viel Wert auf die Verbindungsqualität gelegt, während bei den Problemen im Zusammenhang mit der Wärmebehandlung meist wenig berücksichtigt wird – oder man geht davon aus, dass diese Probleme von den technischen Standards sowie den Herstellern gelöst werden sollten. Der Prozess der Herstellung von metallischen Verbundplatten durch Explosionsbearbeitung besteht im Grunde darin, Energie auf die Metalloberfläche aufzubringen. Unter dem Einfluss von Hochgeschwindigkeitsimpulsen neigt sich die Außenschicht gegen die Grundschicht und stößt mit dieser zusammen. Im Zustand eines Metallstrahls entsteht zwischen dem Metall der Außenschicht und dem Metall der Grundschicht eine gezackte, kompakte Schnittstelle, wodurch eine Bindung auf atomarer Ebene erreicht wird. Das Metall des Substrats nach dem Zerspanungsprozess durchläuft im Grunde einen Prozess der Dehnungsverstärkung. Infolgedessen steigt die Zugfestigkeit, die Zähigkeit nimmt ab, während sich die Bruchfestigkeit kaum verändert. Dazu sind die Anforderungen an die Wärmebehandlung in der Norm NBT 47002.1–4-2009 „Explosionsverschweißte Verbundplatten für Druckbehälter“ vage und allgemein gehalten; Rechte und Verpflichtungen werden dem Konstrukteur, dem Materiallieferanten sowie dem Hersteller übertragen. Damit ist im Grunde nichts gesagt worden. Die Wärmebehandlung nach dem Schweißen von Verbundplattenbehältern muss sorgfältig durchgeführt werden. Im Wesentlichen gilt Folgendes: Erstens, was die Wärmebehandlung von Edelstählen angeht: 1. Austenitische Edelstähle weisen eine gute Zähigkeit sowie eine hohe Dehnungsverstärkung auf; in der Regel ist daher keine Wärmebehandlung notwendig ; 2. Die Sensibilisierungstemperatur für austenitisches Edelstahl liegt bei 400–850 °C; bei einer unsachgemäßen Behandlung kann es zu einer Sensibilisierung kommen ; 3. Für Ausgangsmaterialien aus austenitischem Edelstahl wird eine Lösungshärtebehandlung bei 1150 °C nicht empfohlen. Da ganze Edelstahlgeräte aus Kostengründen in der Regel nicht allzu dick sind, erfordert die Behandlung bei solch hohen Temperaturen viele Hilfsmittel, und das Gerät neigt dazu, sich zu verformen ; 4. Selbst bei Wärmebehandlungen sollte idealerweise eine Stabilisierungsbehandlung bei 875 °C gewählt werden – sie ist kostengünstig und führt nicht zu Verformungen ; 5. Die Bekämpfung der Korrosion bei austenitischem Edelstahl erfolgt hauptsächlich durch Berücksichtigung des Mediums und der Struktur, und nicht durch Wärmebehandlung. Zweitens geht es bei den unteren Ebenen vor allem darum, zu prüfen, ob es zu Spannungskorrosion kommt. Zudem muss auch berücksichtigt werden, wie die Verarbeitung und Herstellung auf die Eigenschaften des Materials einwirken ; Bei Verbundplatten gilt das Prinzip „Wenn es zwei Vorteile gibt, wählt man den größeren; wenn es zwei Nachteile gibt, wählt man den geringeren“. Wie letztendlich entschieden wird, hängt von der konkreten Situation ab und erfordert eine detaillierte Analyse.