Thread Content
Es liegt folgende Situation vor: Die Nennstärke der Stahlplatte beträgt 12 mm. Bei der jährlichen Überprüfung wurde mit einem Ultraschallmessgerät festgestellt, dass in den meisten Bereichen eine Dicke von 11,6–11,7 mm vorlag. In der Nähe der Längsschnittstelle von 10 mm wurden jedoch an einigen Stellen Werte von 7,2 bzw. 8,2 mm gemessen. Auf den Innen- und Außenflächen wurden keine Vertiefungen festgestellt. Die Ultraschall-Prüffrequenz weist Schwankungen auf, diese sind jedoch sehr gering. Nach den Standards gelten sie nicht als Mängel, doch bei der Messung mit einem Dickenmessgerät zeigt sich tatsächlich, dass die Dicke nicht ausreichend ist. Hat jemand in der Gruppe schon einmal mit so einem Problem zu kämpfen gehabt? Gibt es jemanden aus der Stahlplattenindustrie, der mir eine Antwort geben kann? Welche Mängel könnten dabei auftreten?
Es handelt sich vermutlich nicht um ein Problem mit der Stahlplatte selbst, sondern vielmehr darum, dass bei der Herstellung die Kanten der Schweißnähte zu stark abgeschliffen wurden.
Wenn es in einem korrosiven Medium verwendet wird, muss man vorsichtig sein – schließlich handelt es sich dabei um den Bereich, der durch die Wärmebehandlung der Schweißnaht beeinflusst wird. In diesem Bereich kann es sehr leicht zu Korrosion kommen. Die Lösungsmittelbehandlung von Edelstahlschweißnähten dient dazu, solche Situationen zu verhindern
Mit UT.RT wurde getestet – es wurden keine Überschreitungen festgestellt.
Beim Walzen von Stahl entstehen bereits Abweichungen – in der Regel negative Abweichungen