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Was ist der Unterschied zwischen einem Vakuum-Stoppventil und einem gewöhnlichen Stoppventil?
Vakuumventile weisen folgende Eigenschaften auf: Der Druck liegt unter dem Atmosphärendruck, und der Druckabfall an der Ventilklappe darf 1 Kilogramm Kraft pro Quadratzentimeter nicht überschreiten. Die Betriebstemperatur des Mediums hängt vom Prozess ab, bei dem das Gerät eingesetzt wird. Die Temperatur liegt in der Regel nicht über dem Bereich von -70 bis +150 °C. Die grundlegendsten Anforderungen an solche Ventile sind eine hohe Dichtigkeit der Verbindungen sowie eine gute Passform zwischen der Struktur des Ventils und dem Material der Dichtungen. Nach dem Mediumdruck lassen sich Vakuumventile in vier Gruppen einteilen: 1) Niedrigvakuumventile: Mediumdruck p = 760–1 mm Quecksilbersäule ; 2) Mittelvakuumventil: p=1×10-3 mm Quecksilbersäule. 3) Hochvakuumventile: p=1×10-4 ~1×10-7 mm Quecksilbersäule ; 4) Hochvakuumventile: p ≤ 1×10-8 mm Quecksilbersäule. Vakuumventile, bei denen häufig ein Ventilstab zum linearen Bewegung verwendet wird, sind Vakuum-Dämpfer-Absperrventile. Klappventile sind hingegen stark eingeschränkt, doch für größere Durchmesser stehen noch Kugelventile, Kolbenventile und Schmetterlingsventile zur Verfügung. Drehschalterventile für Vakuumventile wurden nicht verbreitet, da sie mit Öl geschmiert werden müssen, wodurch Öldämpfe in das Vakuumsystem eindringen können, was nicht zulässig ist. Die Schließelemente der Vakuumventile werden mit Gummidichtungen oder Metalldichtungen abgedichtet. Der Membranring der Drosselventile besteht aus Edelstahl, hochzinkigem Messing JI80, Kunststoffen und anderen Materialien. Für Schließelemente von Durchflussregelventilen mit kleinem Durchmesser (unter 10 Millimetern) kann eine Membranabdichtung verwendet werden. Für Niedrig- und Mittelvakuum können sphärische Kugelventile verwendet werden.