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Ich frage die Experten: In welchem Bereich liegt in der Regel der erste Siedepunkt von Deasphaltieröl? Wie steht es mit dem Zusammenhang zwischen dem Anteil an Anthrazit im Deasphaltieröl und dem Siedepunkt?
Der Erstdestillationspunkt von Deasphaltingöl hängt stark von den Eigenschaften der Rohstoffe ab! Die Rohstoffe sind leicht, wodurch der Anfangsdestillationspunkt des Deasphaltierungsöls niedrig ist. Wenn in der Entlastungsturm eine tiefere Destillation stattfindet, steigt der Anfangsdestillationspunkt! Außerdem hängt der Aschegehalt des Deasphaltieröls von den Eigenschaften des Lösungsmittels sowie der Rohstoffe sowie von der Betriebstemperatur ab – er hängt nicht stark vom Siedepunkt ab!
Können Sie ungefähr einen Bereich für euren ersten Destillationspunkt angeben? Wir sind seit Langem unter 350 – das macht mir etwas Sorgen
Wir bestimmen selten den Erstdestillationspunkt – wir analysieren stattdessen Werte wie Aschegehalt und Viskosität. Ein Wert unter 350 weist auf Probleme im Anfangsbereich der Verarbeitung hin. Die Solvent-Deasphalting-Anlagen können das Problem des Erstdestillationspunkts bei leicht destillierten Ölen nicht beherrschen! Durch eine etwas größere Entlastungskraft im Oberstrombereich lässt sich dieses Problem lösen; es ist möglich, entsprechende Anpassungen vorzunehmen, je nach den Anforderungen der von dem Unternehmen hergestellten Produkte. Auf der Grundlage der Eigenschaften der Normal- und Vakuumdestillation lässt sich sagen, dass bei dieser Methode die Fraktionen des Öls mit einer Temperatur unter 350 – manchmal auch 360 Grad – getrennt werden. Unter Berücksichtigung einer gewissen Überlappungstemperatur liegt diese Temperatur vermutlich bei etwa 350–360 Grad!
Um den downstream-Bereich mache ich mir keine Sorgen. Ich mache mir Sorgen darum, ob im System Dieselbestandteile mit einem Gehalt unter 350 verbleiben könnten, was zu einer Verschmutzung durch Lösungsmittel führen würde
Unter 350 sollte es nicht richtig sein! Ich habe mich geirrt, ich dachte, es wären 450 Grad! Unter 350 Grad gibt es definitiv ein Problem – es wird empfohlen, zu überprüfen, ob durch das Mischen von Reinigungs-Diesel eine Verunreinigung entstanden ist!
Bei dem Destillat aus der Asphaltentfernung ist es nicht notwendig, den Siedepunkt zu kontrollieren. Auch gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem Rückstand des Destillats aus der Asphaltentfernung und dem Siedepunkt – der Rückstand entspricht den schweren Bestandteilen, während der Siedepunkt auf die leichten Bestandteile hinweist.
1. Wurde der Erstdestillationspunkt des Rohstoffs überprüft? 2. Falls man Bedenken hinsichtlich einer Verunreinigung durch Lösungsmittel hat, kann man an der niedrigsten Stelle des Gas-Flüssigkeits-Trennbehälters oder des Lösungsmittelrückgewinnungsbehälters (über der Wasserschicht) Proben entnehmen. 3. Das Spülmittel muss vollständig abgedichtet werden.
Wir spülen den Diesel normalerweise bei konstanter Temperatur und Unterdruck – es ist daher unmöglich, dass sich etwas darin mischt. Es müssen andere Gründe vorliegen
Der Anfangsdestillationspunkt des Rohstoffs bei 410 ist normal. Die Probennahmestellen sind jedoch schwer zu finden. Vielen Dank für Ihren Rat
Überprüfen Sie die Stellen, an denen der Druck nahezu dem des Dieselleitungsdrucks entspricht – beispielsweise die Rohstoffleitungen sowie die Leitungen für das Produkt bis zur Eingangsstelle der Produktpumpe. Der Siedepunkt des Rohstoffs liegt bei 410 Grad, während er beim Produkt unter 350 Grad liegt. Im gesamten Solventdeasphalting-Prozess gibt es außer Diesel keine anderen Produkte, die Einfluss haben könnten! Wie lange tritt dieses Phänomen bereits auf? Wurde während der Betriebszeit Diesel in den Lösungsmittelbehälter eingebracht? Wir freuen uns auf eure Lösungen für das Problem!
Das Spülfett steht normalerweise bei konstanter Druckluft still – gibt es denn keine Situationen, in denen die Spülfettpumpe gestartet wird? Gibt es keine Möglichkeit zu einem Leck innerhalb der Ventile? Daher müssen die Öl- und Dampflinien, wenn sie nicht in Gebrauch sind, stets abgedichtet werden! Insbesondere die Spülförderleitungen am Eingang der Rohstoffpumpe, die Spülförderleitungen im Rohstoffpufferschrank sowie die Spülförderleitungen des Destillationswärmetauschers – also die Spülstellen auf der Niedrigdruckseite. Außerdem kann zur Beurteilung, ob das Lösungsmittel verschmutzt ist, der Stand des Lösungsmittelrückgewinnungstanks so weit gesenkt werden, dass das Lösungsmittel von unten abgeleitet wird, um zu prüfen, ob sich schwarze Stoffe befinden. Eine Kontamination mit Lösungsmitteln ist auch nicht schlimm: Man muss die Lösungsmittel einfach ordnungsgemäß abführen und mehrmals frisches Mittel nachfüllen.
Der erste Siedepunkt liegt in der Regel bei etwa 460 °C. Die Hauptgründe für einen hohen Aschegehalt sind ein schwereres Rohmaterial, ein schwererer Lösungsmittel oder Prozessschwankungen.
Der Erstdestillationspunkt des Deasphaltieröls hängt eng mit dem Rohmaterial zusammen.
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