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Muss die Luft, die aus dem Gebläse des katalytischen CO-Verbrennungsofens kommt, vorgewärmt werden? Bei uns gibt es keine Vorwärmung. Ist es möglich, die Luft im Nachkocher vorzuwärmen, bevor sie in den CO-Verbrennungsofen gelangt? Könnte das dazu beitragen, den Verbrauch an Brenngas zu reduzieren? Weiß jemand von Ihnen, ob man so vorgehen kann?
Nach der Vorwärmung der Luft wird die für die Erhitzung benötigte Energiemenge verringert. Dadurch steigt die Wirkungsgrad. Die Luft kann daher vorab etwas vorgewärmt werden, bevor sie in den Heizofen zur Verbrennung gegeben wird
Bei der Konstruktion des Lüfterauslasses in den Katalysatorbrennern zur Verbrennung von CO wird in der Regel nicht auf eine Vorheizung des Luftstroms Rücksicht genommen. Der Vorteil der Vorheizung besteht darin, dass der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden kann. Gleichzeitig gibt es jedoch auch Nachteile: Der Luftstrom muss durch einen Luftvorheizer geleitet werden, was die Anlagenkosten erhöht und außerdem zu einem höheren Druckabfall auf der Rauchgasseite führt. Außerdem verbrauchen CO-Verbrennungsöfen in der Regel nur eine geringe Menge an Gas – der Hauptzweck ist schließlich die Verbrennung des CO in den Abgasen. Deshalb muss die Menge an Luft, die benötigt wird, entsprechend gering sein.
Sie meinen also, dass durch den Einbau eines Luftvorwärmers die Anlagenkosten steigen. Zudem wird durch den Luftvorwärmer der Druck am Ausgang des Gebläses erhöht, wodurch auch die Kosten für das Gebläse ansteigen. Die eingesparte Menge an Brenngas steht somit nicht in einem Verhältnis zu den gestiegenen Investitionskosten – ist das richtig?
Die Investition in Gebläse halte ich für kein wesentliches Problem; ich mache mir eher Sorgen um die Auswirkungen des erhöhten Druckabfalls auf der Rauchgasseite.
Mit dem Hochtemperatur-Speisewärmer wird das ausgetretene Wasser erhitzt, wodurch eine Strömung von Heizluft für die Nachverbrennung erzeugt wird. Dadurch kann die Restwärme des Kessels genutzt werden, um die Wirkungsgrad des Kessels zu verbessern. Wenn der Ablauf dadurch erleichtert wird und die Beschränkungen durch Korrosion durch den Dampftau umgangen werden können, kann auch die Erwärmung des Abgasstroms am Ende des Kessels in Betracht gezogen werden. Dadurch lässt sich außerdem der Wasserverbrauch der Desulfurisierungsanlage verringern.
Dann würde die Wassertemperatur des Wassers, das in die verschiedenen Dampfkessel gelangt, doch sinken, oder?