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Wenn der Wassergehalt im System zu niedrig ist und die Reaktionsumgebung zu trocken ist, treten folgende Anzeichen auf: ① Der Wasserstoffgehalt nimmt ab; ② Die Menge an C5+-Produkten nimmt ab; ③ Der Anteil an aromatischen Verbindungen sowie der Oktanzahl des entstehenden Öls steigen; ④ Das Verhältnis von C1/(C1 + C2+C3) in der Zirkulationsgas ist erhöht; ⑤ Die Temperaturabnahme im letzten Reaktor verringert sich. Schäden: Die Zersetzungsreaktion wird verstärkt, die Menge an C5+-Produkten nimmt ab, der Oktanwert sowie die Ausbeute an Aromaten sinken. Dadurch leiden die wirtschaftlichen Aspekte der Anlage – insbesondere die Leistung des Katalysators und seine Betriebsdauer werden beeinträchtigt. Maßnahmen: Die Wassermenge sollte angemessen erhöht werden; bei Bedarf sollte die Menge an Chlor verringert werden. Ziel dieser Maßnahme ist es, die „Ionenisierungsgrad“ der sauren Funktion zu regulieren. Unter „Ionisierung“ wird hier der Prozess verstanden, bei dem die Hydroxylgruppen auf dem Al2O3-Träger durch Chlor ersetzt werden, wodurch saure Zentren entstehen, die mit dem Wasser im Umfeld des Systems austauschen können. Bei derselben Chlorkonzentration führt ein zu niedriger Wassergehalt im System dazu, dass die Säure auf dem Katalysator länger verbleibt – mit anderen Worten: Die sauren Bestandteile lassen sich weniger leicht ionisieren.
Ein Teil der Betriebsanleitung, danke für den Share!