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Prinzip der Aktivkohlefiltration: Die Adsorptionsfähigkeit der Aktivkohle hängt von Faktoren wie der Wassertemperatur und der Qualität des Wassers ab. Je höher die Wassertemperatur, desto stärker ist die Adsorptionsfähigkeit des Aktivkohles ; Wenn die Wassertemperatur über 30 °C liegt, erreicht die Adsorptionsfähigkeit ihr Limit und kann allmählich abnehmen. Wenn die Wasserqualität sauer ist, nimmt die Fähigkeit des Aktivkohles, Anionen aufzunehmen, relativ ab ; Wenn die Wasserqualität basisch ist, nimmt die Adsorptionsfähigkeit des Aktivkohles für Kationen ab. Daher kann eine instabile pH-Wert der Wasserkualität auch die Adsorptionsfähigkeit des Aktivkohles beeinträchtigen. Das Adsorptionsprinzip von Aktivkohle besteht darin, dass auf der Oberfläche der Partikel eine ausgewogene Oberflächenkonzentration entsteht. Anschließend werden organische Verunreinigungen in die Aktivkohlepartikel aufgenommen. Zu Beginn ist die Adsorptionswirkung sehr hoch. Doch im Laufe der Zeit nimmt die Adsorptionsfähigkeit des Aktivkohles in unterschiedlichem Maße ab, wodurch auch die Adsorptionswirkung nachlässt. Wenn das Wasser im Aquarium trüb ist und der Gehalt an organischen Stoffen hoch ist, verliert das Aktivkohlematerial schnell seine Filterfunktion. Daher sollte Aktivkohle regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden. Die Größe der Aktivkohlepartikel hat ebenfalls Einfluss auf die Adsorptionsfähigkeit. Im Allgemeinen gilt: Je kleiner die Aktivkohlepartikel sind, desto größer ist die Filterfläche. Daher hat pulverförmiger Aktivkohle die größte Gesamtfläche und somit die beste Adsorptionswirkung. Allerdings kann pulverförmige Aktivkohle leicht mit dem Wasser in den Aquarien gelangen, wodurch sie schwer zu kontrollieren ist – deshalb wird sie nur selten verwendet. Körniger Aktivkohle ist aufgrund seiner körnigen Struktur nicht so fließfähig, wodurch Verunreinigungen wie organische Stoffe im Wasser die Aktivkohleschicht nur schwer verstopfen können. Zudem weist er eine starke Adsorptionsfähigkeit auf und lässt sich leicht ersetzen. Die Adsorptionsfähigkeit von Aktivkohle ist proportional zur Kontaktzeit mit Wasser – je länger die Kontaktzeit, desto besser ist die Qualität des gefilterten Wassers. Hinweis: Das gefilterte Wasser sollte langsam durch die Filterschicht fließen. Neuer Aktivkohle sollte vor erster Verwendung gründlich gewaschen werden, sonst fließt dunkelbraunes Wasser aus. Vor dem Einsetzen des Aktivkohles in den Filter sollten auf der Unter- und Oberseite eine Schicht aus Schwamm mit einer Dicke von 2–3 Zentimetern angebracht werden. Dadurch wird verhindert, dass große Partikel wie Algen in den Filter eindringen können. Nach 2–3 Monaten Nutzung sollte der Aktivkohle ausgetauscht werden, falls die Filterleistung nachlässt. Auch die Schwammschicht muss regelmäßig erneuert werden.
Danke für den Austausch, ich habe etwas gelernt. Ich hoffe, es werden viele gute Materialien mit uns Schülern geteilt. . .