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Bei den beiden Unternehmen RT verlangt das eine Unternehmen, dass der Stand des Flüssigkeitsniveaus im Reaktor auf 80 % gesteuert wird, während das andere Unternehmen einen Wert von 30 % fordert. Bitte erläutern Sie die Vorteile beider Ansätze. Bei hohem Flüssigkeitsniveau ist die Steuerung einfacher – besonders dann, wenn die Mitarbeiter in neuen Anlagen noch nicht erfahren sind. Bei niedrigem Flüssigkeitsniveau wird der Dampfeinsatz verringert und es werden Nebenreaktionen vermieden. Zudem lässt sich bei niedrigem Flüssigkeitsniveau die Trennung der leichteren Bestandteile im Reaktor besser bewerkstelligen. Die Nachteile sind: Bei hohem Flüssigkeitsniveau kann es durch falsche Bedienung zum Überlaufen des Reaktors kommen, was wiederum den Dampfeinsatz erhöht. Bei niedrigem Flüssigkeitsniveau kann es ebenfalls zu Problemen kommen – insbesondere bei den Wärmetauschern und dem Reaktor selbst
Es gibt keine allzu vielen Anforderungen – im Allgemeinen ist eine Zahl zwischen 50 und 60 am besten. Nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig – dann läuft alles reibungslos! Zu hoch oder zu niedrig – Schwankungen des Dampfdrucks können dazu führen, dass der Turm überflutet wird oder ausgetrocknet!
Jede Situation muss individuell betrachtet werden – ein zu niedriger Flüssigkeitsstand beeinträchtigt sicherlich die Stabilität der Bedienung.
Der Flüssigkeitsspiegel im Reaktor des ursprünglichen Aromatisierungsgeräts wurde in der Regel bei etwa 60 % gehalten. Ich halte das für angemessen – so wird der Energieverbrauch relativ gering gehalten, und gleichzeitig werden die Nachteile hoher sowie niedriger Flüssigkeitsspiegel vermieden
In der Regel reicht es aus, den Flüssigkeitsstand bei 30–70 % zu halten. Dabei geht es hauptsächlich darum, ob die Substanz im Reboiler in einer konvektiven Zirkulation zirkulieren kann. Bei höherer Viskosität der Substanz sollte der Flüssigkeitsstand niedriger eingestellt werden, bei geringerer Viskosität hingegen kann der Wert höher sein.