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Stabilisierungsprozess für Rohöl mit Rückfluss – kann durch Stripping die Produktion erhöht werden?

2015-11-02View Original

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Ausgangstemperatur des Heizofens: 220 °C. Eingangstemperatur in dem Stabilisierungsturm: mehrere Werte bei 200 °C. Temperatur an der Spitze des Turms: 140 °C. Die leichten Komponenten an der Spitze des Turms werden derzeit mit Kühlmittel gekühlt. Im Rückflussbehälter findet eine dreiphasige Trennung statt; der Anteil an leichteren Kohlenwasserstoffen wird entweder abgeleitet oder wieder zurückgeführt. Das Gas geht anschließend in die Kühlanlage – danach wird das trockene Gas im Heizofen verbrannt. Ich möchte den zurückgeführten trockenen Gasanteil in den Turm leiten. Laut meinen Recherchen kann eine Erhöhung des Gasflusses die Produktion steigern und gleichzeitig die Ausgangstemperatur des Heizofens senken – dadurch werden Ressourcen eingespart. Aber in den Literaturquellen liegt die Temperatur im Turm meist nur bei etwa 100 Grad, und das Produkt sind nur Leichtkohlenwasserstoffe. In meiner Anlage hingegen entstehen sowohl Leicht- als auch Schwerkohlenwasserstoffe. Deshalb ist ein Rückfluss unerlässlich. In den üblichen Literaturquellen wird jedoch behauptet, dass bei der Verwendung einer Streckkolonne kein Rückfluss möglich sei. Könnte mir bitte jemand erklären, ob es sinnvoll ist, in meiner Anlage eine Streckkolonne einzusetzen? Kann die Produktion gesteigert werden?
Reply #22015-11-03
Wenn trockener Gas als Strömungsgas verwendet wird und es zu einem kontinuierlichen Kreislauf kommt, kann dies dazu führen, dass der Anteil an C3- und C4-Komponenten im Trockengas zunimmt. Dadurch gelangen auch mehr leichtflüchtige Bestandteile in den Ofen zur Verbrennung
Reply #32015-11-03
Ich denke, ein Teil des Trockengases geht in den Turm und ein anderer Teil in den Ofen. Das Trockengas, das in den Turm gelangt, sowie die leichten Bestandteile an der Spitze des Turms müssen gekühlt werden. Auch das feuchte Gas muss einer Kältebehandlung unterzogen werden. Nach dieser Behandlung sollte es sich um Trockengas handeln – es sollten also nicht allzu viele C3-Verbindungen enthalten sein, oder? Ich verstehe nur nicht, warum bei der Gaslift-Methode kein Rückfluss möglich sein soll. Wenn der Rückfluss gut kontrolliert wird, kann man doch auch leichte und schwere Kohlenwasserstoffe voneinander trennen, oder?

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