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Methanol – Thema der Woche: Wie werden die Nebenprodukte bei der Methanolherstellung behandelt? Wie kann die Entstehung von Nebenprodukten verringert werden? 2015.11.02--11.09
Je nach Herstellungsverfahren entstehen bei der Methanolherstellung als Nebenprodukte in der Regel Schwefel, Fuselöle, Kohlendioxid sowie Methanolrückstände usw
Zu den Nebenprodukten bei der Methanolherstellung gehören je nach Herstellungsverfahren in der Regel Schwefel, Fuselöle, Kohlendioxid sowie Methanolrückstände. Die wichtigsten Nebenprodukte bei der Herstellung von Methanol aus Kohle sind: Dimethylether, Ethanol sowie Alkane wie Paraffine. Die Bildung von Nebenprodukten kann verringert werden, indem die Qualität der in den Reaktor eingebrachten Gase kontrolliert wird – beispielsweise durch die Verringerung des Zutritts von Eisen, Nickel und Alkalimetallen. Ebenso hilft es, die Temperatur der Schicht stabil zu halten, hochaktive Katalysatoren zu verwenden sowie den Zutritt von Methanol in den Reaktor zu reduzieren.
Die Nebenprodukte des Methans sind hauptsächlich hochkohlenwasserhaltige Verbindungen, also sogenannte Paraffine, sowie weitere Produkte wie Methyldimethylethanol und Ethanol. Um die Bildung von Paraffin zu verringern, gibt es folgende Hauptmethoden: 1. Die Leitungen müssen vor dem Betrieb gründlich gereinigt werden. Zudem sollte mit Stickstoff nachgepumpt werden, um eine vollständige Entfernung von Kohlenmonoxid sowie verbleibendem Rost in den Leitungen zu gewährleisten. Andernfalls kann im Laufe des Betriebs aus Kohlenmonoxid und dem Rost Eisenkarbiden entstehen. Diese wiederum gelangen in den Reaktor und beeinträchtigen nicht nur die Aktivität des Katalysators, sondern führen auch eher zur Bildung von Paraffin. 2. Vermeiden Sie starke Schwankungen der Betriebsbedingungen sowie eine zu schnelle Änderung der Temperatur im Schichtbett. Zu hohe Temperaturen führen zu einer Zunahme des Paraffins. Während des Betriebs sollten die Bestandteile sorgfältig reguliert werden, um zu hohen Kohlenmonoxidwerten vorzubeugen. 3. Vermeiden Sie häufiges Anfahren und Anhalten. Zudem sollte die Temperatur der Schicht während der Fahrt möglichst über 215 liegen. Nach dem Anhalten sollte die Temperatur nicht zu schnell sinken.
Die Methanbildung zu verringern besteht hauptsächlich darin, einen hohen Wasserstoffgehalt sowie eine hohe Luftgeschwindigkeit aufrechtzuerhalten. Voraussetzung dafür ist, dass sowohl die Temperatur der Bettschicht als auch der Systemdruck im normalen Bereich liegen.
Aus der Rückgewinnung von Methanol entsteht 18061923257 als Nebenprodukt