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Dieser Beitrag wurde zuletzt von tharus am 3.11.2015 um 09:28 bearbeitet. Ich bin Techniker in einer Wasserstoffisierungsanlage. Das Nebenprodukt der Dieselwasserstoffisierung ist Naphtha, das als Rohstoff für Ethylenanlagen bereitgestellt werden soll. Welche Anforderungen haben die Ethylenanlagen an Naphtha? Schwefelgehalt? Stickstoffgehalt? Enddestillationstemperatur? Was sind all die Einschränkungen? ----------------------------------------- Die Rohstoffe für diese Diesel-Hydratierungsverfahren sind hauptsächlich katalytischer Diesel, in geringer Menge auch gekohlter Naphtha
In diesem Beitrag wird diskutiert, welche Anforderungen an die Eigenschaften von Naphtha als Zerkleinerungsmaterial für die Ethylenindustrie bestehen http://bbs.hcbbs.com/thread-793093-1-1.html (Quelle: HaiChuan Chemie-Forum)
Die Zersetzung von Ethylen ist ein Prozess der thermischen Krackung, wobei das Zielprodukt kleine Alkene sind. Es wird daher verlangt, dass im Rohstoff Naphtha möglichst viele geradkettige Alkane enthalten sind – mit anderen Worten: In der Zusammensetzung des PONA sollte der Anteil an P so hoch wie möglich sein. Außerdem muss während des Zersetzungsprozesses das Verkohlen der Rohrleitungen im Zersetzungsofen verlangsamt werden. Der Schwefelgehalt muss außerdem in einem bestimmten Bereich gehalten werden; die Menge an zugeführtem Schwefel wird dabei anhand des Schwefelgehalts des nach der Hydrierung entstehenden Nafta bestimmt. Der Stickstoffgehalt sollte so niedrig wie möglich sein. Für den Brennbereich gelten im Allgemeinen keine besonderen Vorschriften. Der Gehalt an Schwermetallen sollte so gering wie möglich sein.