Thread Content
Sehr geehrte Damen und Herren: Ein Freund hat bereits analysiert, welche Vorteile und Nachteile sowie in welchen Anwendungsbereichen der heiße Rückfluss (teilweiser Kondensationsprozess) sowie der kalte Rückfluss (Überkühlungskondensation) in Destillationskolonnen vorliegen. Ich frage die Anwesenden: Wenn man eine kühle Rückflussmethode verwendet, um wie viele Grad muss der Zustand dann unterkühlt sein?
Es gibt keinen festen Wert dafür. Bei der Verwendung einer Kaltrückführung hängt die Rückführungstemperatur eng von der Betriebstemperatur des Destillationskolbens ab. Die Funktion der Kaltrückführung besteht darin, durch den Wärmetausch mit den aufsteigenden Gasströmen im Destillationskolben die schwereren Bestandteile des Gases zu kondensieren und zu trennen. Dabei muss gewährleistet werden, dass die meisten schweren Bestandteile kondensiert werden und wieder in den Kolbenboden zurückkehren können – ohne dass gleichzeitig viele leichte Bestandteile kondensiert werden. Daher muss diese Temperatur anhand der spezifischen Eigenschaften des Mediums sowie des Betriebszustands der Kolonne bestimmt werden! Bei der Rückführung im Destillationsprozess handelt es sich teilweise um Siedepunktrückführung und teilweise um Überkühlungsrückführung. Je niedriger die Kondensierungstemperatur ist, desto höher ist die Effizienz bei der Trennung der Stoffe. Gleichzeitig muss jedoch mehr Kühlmittel verwendet werden. Deshalb wird in der Regel eine Überkühlung von etwa 3–5 °C angewandt. Die Rückflusstemperatur in unserer Destillationskolonne liegt bei etwa 40 °C