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Derzeit züchte ich eine Bakterienart zur Aufbereitung von chemischen Abwässern mit hohem Chloridgehalt. Der Prozess verläuft wie folgt: Regulierbecken – UASB – Hydrolyse/Aktivierung – Einzelbecken – Kontaktoxidationsbecken – Zweites Sedimentationsbecken. Die effektive Kapazität des UASB-Behälters beträgt 700 Kubikmeter, die des Hydrolyse/Aktivierungsbehälters 460 Kubikmeter, die des Einzelbeckens 110 Kubikmeter und die des Kontaktoxidationsbeckens 580 Kubikmeter. Der effektive Inhalt ist der Inhalt, der mit Wasser gefüllt ist. Der derzeitige Konzentrationswert des Einlaufwassers beträgt etwa: COD 700 ppm, Gesamtphosphor 5 ppm, Ammoniak 7 ppm, Chloride 1000 ppm. Der Konzentrationswert des Ablaufwassers liegt bei etwa 130 ppm. Nun wird versucht, mit Abwasser, das 100.000 ppm an Chloriden enthält, sowie dem aktuellen Wasser ein Abwasser mit einer Chloridkonzentration von 5000 ppm zu erzeugen, das in das biologische Behandlungssystem eingespeist werden kann. Der entsprechende COD-Wert liegt dann bei etwa 1500 ppm, der Gesamtphosphorgehalt bei etwa 20 ppm. Zunächst soll die Menge des Einlaufwassers schrittweise erhöht werden – innerhalb eines Monats auf 350 Tonnen pro Tag. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Konzentrationswert des Ablaufwassers unter 500 ppm liegt. Die UASB-Anlage weist eine sehr niedrige Effizienz bei der Entfernung von COD auf – unter 20%, würde ich sagen. Nachdem nun die Hintergründe erläutert wurden, bitte ich die Lehrer um Ratschläge und Erfahrungen. Außerdem frage ich: Gibt es Probleme mit dieser Art der Anpassung sowie mit der dafür benötigten Zeit? Wie hoch ist die maximale zulässige Konzentration an Chloriden im Einlaufwasser, solange die Qualitätsanforderungen am Auslaufwasser gewährleistet bleiben? Danke!
Die Toleranz des aktiven Schlammes gegenüber der Konzentration an Natriumchlorid liegt bei 8000–9000 mg/L