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Welche Aspekte müssen bei der Inbetriebnahme von Kesseln mit zyklischer Fluidisierbett-Technologie berücksichtigt werden?
Hinweise zum Startvorgang 1: Vor der Zündung sollte die Dicke des Brennstofflagers bei 600–800 mm liegen. Die Korngröße sowie die Verteilung der Körnungen des Brennstoffs müssen angemessen sein. Bei der Zufuhr von Brennstoff sollte der Druck im Ofenraum bei 4,5 bis 6,0 kPa gehalten werden. 2 Wenn die Temperatur des Zuluftwassers niedrig ist, sollte man den Recirkulationskreislauf des Speicherkessels möglichst nicht in Betrieb nehmen. 3 Um zu verhindern, dass die Betriebstemperatur während des Ölinsprühvorgangs zu schnell ansteigt, kann die Leistung der Ölinsprühdüse angepasst werden oder in verschiedenen Phasen die Verdampfungsdüsen unterhalb des Bettes ausgetauscht werden, sodass ihre Leistung schrittweise erhöht wird. 4 Im Prozess des Kraftstoffs, der bald die Bedingungen für das Einbringen von Kohle erfüllt, sollte die Überwachung der Zündluftwege verstärkt werden; es sollte nicht einfach nur die Menge an Flussluft verringert werden. 5 Um ein Konzept für die Trendentwicklung der Betttemperaturänderungsrate zu entwickeln, ist insbesondere die Zeitpunkte zweier Temperaturanstiege im Bett von Bedeutung. Die Menge an Luft zum Aufblähen des Bettes sollte nicht zu schnell verringert werden. Wenn die Rate der Betttemperaturänderung abnimmt, muss darauf geachtet werden, die entsprechende Menge an Kohle nachzulegen. 6 Im Falle eines explosionsartigen Entzündens im Ofenraum sollte man je nach Situation entschlossen alle Lüfter abschalten, um den besten Zeitpunkt zum Verhindern von Koksbildung zu ermitteln. Nach dem Durchbrennen muss anhand der Parameter eine umfassende Beurteilung vorgenommen werden. Es ist notwendig, den Abtransport des Schlackematerials zu verstärken. Wenn festgestellt wird, dass es zu Koksbildung kommt, helfen weder das Ersetzen des Bedmaterials noch der Abtransport der Schlacke dabei, die Strömungsbedingungen im Ofen zu verbessern. In solchen Fällen muss der Ofen sofort abgeschaltet werden, um die Koksbildung beseitigen zu können. Man darf nicht auf Glück hoffen, damit sich der Unfall nicht weiter verschlimmert. 7 In der späten Phase der Zündung ist es notwendig, die Temperatur am Ausgang oben im Ofen sowie den Sauerstoffgehalt am Ofenausgang genauer zu überwachen. Dadurch kann man besser beurteilen, wie gut die Verbrennungs- und Strömungsbedingungen im Ofen sind.