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Welche sind die Quellen für die Emissionen von Schwefeldioxid?

2015-11-05View Original

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Welche sind die Quellen für die Emissionen von Schwefeldioxid?
Reply #22015-11-05
Schwefeldioxid stammt hauptsächlich aus stationären Quellen. Etwa 70 Prozent davon entstehen durch den Kohleverbrauch in Kraftwerken und anderen Anlagen. Etwa 26 Prozent entstehen bei der Verarbeitung von Nichteisenmetallen sowie in der Stahl-, Chemie-, Raffinerie- und Schwefelsäureindustrie. Die übrigen Quellen machen nur etwa 4 Prozent aus. Kleine Heizkessel und Haushaltskohleöfen sind die Hauptquellen für die Schwefeldioxidbelastung in der Luft in geringer Höhe über dem Boden.
Reply #32015-11-05
Die Verbrennung aller schwefelhaltigen Brennstoffe führt zur Entstehung von Schwefeldioxid. Das Schwefeldioxid in der Atmosphäre stammt hauptsächlich aus stationären Quellen – etwa 70 Prozent davon entstehen durch den Verbrauch von Kohle in Kraftwerken und anderen Anlagen. Etwa 26 Prozent entstehen bei der Verarbeitung von Nichteisenmetallen sowie in der Stahl-, Chemie-, Raffinerie- und Schwefelsäureindustrie. Die übrigen Quellen machen nur etwa 4 Prozent aus. Kleine Heizkessel und Haushaltskohleöfen sind die Hauptquellen für die Schwefeldioxidbelastung in der Luft in geringer Höhe über dem Boden.
Reply #42015-11-05
Sulfurdioxid entsteht hauptsächlich durch die Verbrennung von kohlenhaltigen Stoffen sowie Kraftstoffen, die Schwefel enthalten. Zudem kann es auch aus natürlichen Quellen stammen, wie zum Beispiel bei Vulkanausbrüchen oder Waldbränden. Sulfurdioxid hat eine starke reizende Wirkung auf die Bindehäute und Schleimhäute der Atemwege. Es kann zu Schäden an den Atemwegen führen – zu Bronchitis, Lungenentzündungen oder sogar zu Lungenödem und Atemlähmung. Bei kurzfristigem Kontakt mit einer Konzentration von 0,5 Milligramm pro Kubikmeter Luft steigt die Sterblichkeitsrate bei älteren Menschen oder Personen mit chronischen Erkrankungen. Bei einer Konzentration von über 0,25 Milligramm pro Kubikmeter Luft verschlimmert sich der Zustand von Menschen mit Atemwegserkrankungen. Bei langfristigem Kontakt mit einer Konzentration von 0,1 Milligramm pro Kubikmeter Luft nehmen die Atemwegserkrankungen zu. Zudem kann Sulfurdioxid Metallmaterialien, Gebäude, Baumwoll- und Kunstfaserprodukte sowie Leder und Papier beschädigen – es kann zu Korrosion, Abblättern und Verfärbung kommen. Auch die Blätter von Pflanzen können gelb werden oder absterben. Die Umweltqualitätsstandards vorschreiben, dass die durchschnittliche Tageskonzentration in Wohngebieten unter 0,15 Milligramm pro Kubikmeter liegen soll, während die durchschnittliche Jahreskonzentration unter 0,06 Milligramm pro Kubikmeter liegen sollte.

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