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Der Temperaturunterschied zwischen den beiden Einlasssträngen des Heizofens für die Dieselhydrierung beträgt fast hundert Grad

2015-11-06View Original

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In dem Heizofen zur Vorbehandlung von Diesel durch Wasserstoffierung beginnt die Temperaturdifferenz zwischen den beiden Einströmungsleitungen etwa eine Stunde nach Schwankungen in der Einströmung zu zunehmen. In einer Leitung bleibt die Temperatur normal, in der anderen Leitung sinkt sie kontinuierlich. Es ist bekannt, dass sich die Eigenschaften des Rohöls kaum verändern. Allerdings schwanken die Mengen an Wasserstoff, der vor dem Ofen zugeführt wird, stark. Bei Schwankungen in der Einströmung nimmt diese Menge deutlich ab. Beide Einströmungsleitungen werden nicht durch Regelventile gesteuert, es gibt keine Anzeigen für den Durchfluss. Der Druckunterschied zwischen den beiden Leitungen nimmt zu. Hat jemand von Ihnen schon einmal mit diesem Problem zu tun gehabt? Was könnte die Ursache sein? Wie sollte man damit umgehen?
Reply #22015-11-08
Gibt es Veränderungen im Gasverbrauch? Ist eine Abweichung des Strömungsflusses wahrscheinlich? Gab es schon Fälle, in denen die Temperatur deutlich höher war?
Reply #32015-11-09
Das kann passieren – ich habe das auch schon erlebt. Da es keine Regulierventile gibt, könnte man über Handventile nachdenken, um den Durchfluss zu kontrollieren. Doch das birgt Risiken. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Abweichung des Strömungsverlaufs; sobald eine bestimmte Strömungsrichtung entsteht, wird es schwierig, die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Wenn außerdem Wasserstoff vor dem Ofen verwendet wird, kann man den Durchfluss entsprechend anpassen. Es ist wichtig, die Menge des zirkulierenden Wassstoffs zu erhöhen und dafür zu sorgen, dass er gleichmäßig verteilt wird. Was die von oben erwähnte Abweichung des Gasstroms angeht: Ich glaube nicht, dass das ein Problem ist. Die Temperatur im Ofen zeigt doch an, ob es zu Abweichungen kommt oder nicht – man muss nur darauf achten.
Reply #42015-11-09
Was oben gesagt wurde, stimmt – es lag an zu geringem Wasserstoffgehalt. Das Problem wurde bereits behoben, danke. . .
Reply #52015-11-09
Danke, danke, ha – man lernt voneinander und hilft sich gegenseitig, oder?
Reply #62015-11-09
Die Frage des Originalverfassers könnte eigentlich anders gestellt werden: In welchem Fließzustand befindet sich das mit Wasserstoff angereicherte Öl eigentlich? Wenn du dieses Problem verstehst, wirst du wissen, wie es zu lösen ist! Meiner persönlichen Ansicht nach führt eine unterschiedliche Menge an Wasserstoff zur Entstehung verschiedener Mischungsverhältnisse und Strömungszustände. Selbst bei der Hydrierung von Schweröl mit hohem Wasserstoffanteil ist es nicht möglich, einen vollständig homogenen Zustand zu erreichen – in der Regel herrscht ein Schichtflusszustand (d.h. das Leichte oben, das Schwere unten). Wenn sich das Verhältnis des Wasserstoffs ändert, ändert sich auch der Strömungszustand. Wenn der Benutzer auf dieses Problem stößt, reicht es aus, das Verhältnis von Wasserstoff zu anderen Stoffen anzupassen – dadurch verbessert sich die Situation. Im Grunde geht es darum, den Flusszustand so zu regulieren, dass ein Gleichgewicht zwischen den beiden Leitungen erreicht wird. In der Regel bessert sich ein ungleichmäßiges Verbrennen von selbst, ohne dass Anpassungen notwendig sind. Doch bei Ihnen wird das Problem immer schlimmer – daher sollte man beim nächsten Wartungstermin in Erwägung ziehen, die Rohre zu reinigen! Persönliche Meinungen sind nicht unbedingt richtig, dienen nur als Referenz
Reply #72015-11-30
Die von dem Poster beschriebene Anlage ist dieselbe wie unsere Anlage. In diesem Fall liegt das Problem vermutlich darin, dass beide Brennrohre unter Verkohlung leiden – nur in unterschiedlichem Maße. Eine vollständige Lösung ist nicht möglich; man kann lediglich die Produktion aufrechterhalten. Zu den möglichen Maßnahmen gehören eine Erhöhung des Verhältnisses von Wasserstoff zu Öl, eine Erhöhung der Temperatur am Eingang des Ofens sowie eine Erhöhung des Systemdrucks.

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