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Ein neues Kondenswasserrückgewinnungssystem wird als Nachfüllwasser für das Kreislaufwasser eingesetzt, doch der Ammoniakgehalt ist hoch – wie lässt sich das lösen?

2015-11-06View Original

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Hallo zusammen! Unsere Fabrik hat ein neues System zur Rückgewinnung von Kondenswasser eingebaut, wobei das zurückgewonnene Kondenswasser als Nachfüllwasser für das Kreislaufwasser verwendet wird. Das System ist fertiggestellt und die Spülleitungen sind in Ordnung. Doch bei der Einbindung in das Kreislaufwassersystem lag der Ammoniakgehalt zwischen 0,7 und 3,5. Die Techniker im Bereich des Kreislaufwassersystems sind der Ansicht, dass ein hoher Ammoniakgehalt dazu führen kann, dass die Wasserthermoelemente korrodieren. Das zurückgewonnene Kondenswasser wird derzeit direkt ins Erdreich abgeleitet. Das ist wirklich verschwenderisch. Ich würde gerne von euch wissen, ob es irgendwelche guten Lösungen gibt?
Reply #22015-11-08
Die Frage ist: Woher stammt das Ammoniak in dem Kondenswasser?
Reply #32015-12-24
Ammoniak wird dem Kesselwasser zugesetzt, um Korrosion zu verhindern. Kupferbasierte Wärmeübertrager mit zirkulierendem Wasser haben hohe Anforderungen an die Ammoniakkontrolle (zur Verhinderung von Kupferkorrosion).
Reply #42015-12-28
Das Ionengehalt des Kondenswassers ist äußerst gering, wodurch es als ideales Prozesswasser geeignet ist. Als Ergänzung zum Zirkulationswasser wäre es jedoch verschwenderisch. Wenn Kondenswasser als Nachfüllwasser für das Kreislaufwassersystem verwendet wird, führt die geringe Menge an Ionen dazu, dass sich die Ionenkonzentration während des Konzentrationsprozesses nur unwesentlich erhöht. Wenn das gesamte Nachfüllwasser aus Kondenswasser besteht, liegen die Werte für Härte und Alkalität unter dem zulässigen Minimum. In diesem Fall befindet sich das Kreislaufwassersystem in einem Zustand, der eine erhöhte Korrosionsgefahr mit sich bringt. Außerdem kann eine hohe Konzentration an Ammoniakstickstoff im Kondenswasser zu einer Korrosion des Kupfers führen. Daher ist das Verwenden von Kondenswasser als Nachfüllmedium für das Kreislaufwasser keine gute Lösung. Petrochemische Systeme werden in der Regel in das Entsalzungs-system als Kesselwasser integriert
Reply #52016-02-25
Es funktioniert direkt einwandfrei. Kein Problem. Der Einfluss dieses Ammoniaks auf das System ist vernachlässigbar. Das Wasser enthält selbst nur geringe Mengen an Ammoniak. Zudem ist dieses Wasser nur ein Teil der gesamten Wassermenge, die zugeführt wird. Daher ist der Einfluss begrenzt – es wird empfohlen, das Wasser direkt zu verwenden.
Reply #62016-08-14
Evolutionäre Wassereinheit – nach der Aufbereitung ist sie die wirtschaftlichste Lösung als Entsalzwasser. Es kann auch als Nachfüllwasser für zirkulierendes Wasser verwendet werden.

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